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Die Schlossfestspiele Sondershausen
Jeden Sommer finden im Schlosshof Sondershausen
die Schlossfestspiele statt, eine Veranstaltung
der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen
GmbH im Auftrag der Stadt Sondershausen.
Begleitet vom traditionsreichen Loh-Orchester,
bringen junge Sängerinnen und Sänger
ein bekanntes Werk des Musiktheaters zur
Aufführung.
2009 können Sie vom 03.-18. Juli Ralph Benatzkys beliebte Operette Im Weißen Rössl
erleben.
Besuchen
Sie die Internetseite der Schlossfestspiele
Sondershausen:
www.schlossfestspiele-sondershausen.de
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Der
Name „Loh“ ergibt sich aus dem
Ort, der früher ein Eichenwald war. Aus der Rinde
dieser Eichen wurde die „Lohe“ zum Gerben
von Leder gewonnen.
Dort, im Loh, ließen die Fürsten von Schwarzburg
Sondershausen die Loh-Halle (Konzertpavillon) errichten,
wo das fürstliche Bläsercorps musizierte,
wenn sich der Hof z. B. mit Scheibenschießen
am Schießstand gegenüber vergnügte.
Seit 1806 gewährte Fürst Günther Friedrich
Carl I. auch den Bürgern seines Fürstentums
an den Konzerten der fürstlichen Hofkapelle im
Loh teilzunehmen. Diese sogenannten
Loh-Konzerte waren kostenfrei.
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Nach dem Ende der Monarchie (1918) ist die fürstliche
Hofkapelle in „Staatliches Loh-Orchester“
umbe-nannt worden und heißt heute Loh-Orchester
- Max-Bruch-Philharmonie - Sondershausen.
Mit der Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 stellte
sich die Existenzfrage des Loh-Orches-ters - Max-Bruch-Philharmonie
- Sonders-hausen neu. |
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Aus der Fusion des Theaters Nordhausen und des Loh-Orchesters
- Max-Bruch-Philharmonie - Sondershausen entstand
die Theater Nordhausen/Loh-Orchester
Sondershausen GmbH, deren Gesellschafter die
beiden Städte und der Kreis Nordhausen sowie
der Kyffhäuserkreis sind. Durch die Einsicht
der Gesellschafter sowie des Freistaates Thüringen
in die Notwendigkeit der Erhaltung dieses Kulturteils
in Nordthüringen, hat das Ensemble bis heute
Bestand und einen großen Rückhalt in der
Bevölkerung gewonnen.
Der Förderverein Loh-Orchester Sondershausen
e. V. wurde 01.06.1993 gegründet und
bemüht sich seitdem um breite Anerkennung der
Konzert- und Theaterkultur in Politik und Gesellschaft.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung
des Loh-Orchesters Sondershausen. Der Verein verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Satzungszweck
wird verwirklicht durch Kontaktpflege zwischen Trägern
und Förderern und allen anderen Bemühungen
zur Erhöhung von Image und Bekanntheitsgrad.
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Der Vorstand
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Wolfgang Wytrieckus, Vorsitzender
Angela-Katrin Böhme, Stellvertreterin
Cornelia Kraffzick, Stellvertreterin
Kerstin Werner, Schriftführerin
Herrn Hans-Joachim Warnecke, Schatzmeister
Rico Wenkel, Jugendbeauftragter
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Generalmusikdirektor
Markus L. Frank
geboren in Schwäbisch-Hall, begann seine Musikerlaufbahn zunächst als Hornist. Nach seinem Studium an der Musikhochschule in Detmold und erfolgreicher Teilnahme an mehreren internationalen Wettbewerben war er Hornist beim NDR- Symphonieorchester Hamburg und spielte als Hornsolist bei vielen bedeutenden Orchestern. Parallel dazu beendete er sein Dirigierstudium bei Prof. Klauspeter Seibel an der Musikhochschule Hamburg mit Auszeichnung. 1998 wurde er als 2. Kapellmeister an die Oper Kiel engagiert. |
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Seine erfolgreichste Produktion war die Wiederentdeckung von Franco Alfanos „Cyrano de Bergerac“. Im Herbst 2003 wechselte Markus L. Frank als 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD an das Anhaltische Theater in Dessau. Neben seinen vielfältigen Aufgaben im Musiktheater und Konzertwesen widmete er sich mit besonderer Hingabe der Jugendarbeit.
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| Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn darüber hinaus u. a. immer wieder an die Staatsoper Hannover sowie an die Deutsche Oper Berlin, wo er 2005 mit „Hänsel und Gretel“ debütierte. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist Markus L. Frank Generalmusikdirektor der Theater Nordhausen/Loh- Orchester Sondershausen GmbH. |
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Namen der Kapellmeister der Hofkapelle und der Dirigenten
des Loh-Orchesters Sondershausen
 
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Joh. Friedrich Holtzner 1659
– 1682 |
Adolf Schulze 1886 – 1890 |
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Jeremias Koch 1682 – 1692 |
Carl Schroeder 1890 – 1907
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Elias Christoph Stock 1692 – 1718
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Traugott Ochs 1907 – 1910 |
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Joh. Balthasar Freislich 1718 –
1731 |
Rudolf Herfurth 1910 – 1911
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Heinrich Johann Bona 1731 – 1758
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Carl Corbach 1911 – 1934 |
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Leopold August Abel 1758 – 1766
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Otto Wartisch 1934 – 1939 |
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August Friedrich Rothe 1766 |
Carl Maria Artz 1940 – 1945
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Haußmann Krause 1780 |
Georg Karl Winkler 1945 – 1948
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Joh. Simon Hermstedt 1802 – 1839
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Erich Glückmann 1948 –
1949 |
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Wilhelm Kirchhoff 1839 – 1843 |
Wilhelm Buschkötter 1949 –
1950 |
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Louis Huth 1843 – 1844 |
Walter Schartner 1950 – 1951
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Louis Bohnhardt 1844 |
Paul Dörrie 1551 – 1957
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Gottfried Herrmann 1844 – 1852 |
Armin Pickerodt 1957 – 1958
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Eduard Stein 1852 – 1864 |
Paul Diener 1958 – 1959 |
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Friedrich Marpurg 1864 – 1866 |
Gerhart Wiesenhütter 1959 –
1970 |
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Adolf Blassmann 1867 |
Horst Förster 1970 – 1978
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Max Bruch 1867 – 1870 |
MD Karl Heinz Richter 1978 –
1995 |
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Max Erdmannsdörfer 1871 – 1880
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GMD Anton Kolar 1995 – 1999
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Heinrich Frankenberger 1880 |
GMD Peter Stangel 1999 – 2002
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August König 1881 |
GMD Hiroaki Masuda 2002 -2008 |
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Carl Schroeder 1881 – 1886
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GMD Markus L. Frank 2008 - |
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Links:
theater-nordhausen.de
max-bruch-gesellschaft.de
foerderverein-theater-nordhausen.de
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