Moby Dick
„Moby Dick“
Mein Eindruck von dem Theaterstück Moby Dick war einfach großartig. Da ich das Buch dazu schon gelesen hatte, erwartete ich eine etwas ernsthaftere Darstellung, doch ich muss sagen, dass es genau den Geschmack einer jüngeren Altersklasse getroffen hat.
Die Darstellerinnen haben mit ihren abwechslungsreichen Akzenten und den kleinen Kostümänderungen das Spiel aufmerksam gestaltet. Man konnte sich die vielen verschiedenen Rollen besser merken und sich in das Stück hinein versetzten. Auch die Kinder, die in diesem Alter eigentlich schnell zu begeistern sind, waren stets voll bei der Sache und verfolgten das Geschehen auf der Bühne.
Doch meine große Frage, die während des Stückes immer wieder in mir aufkam, war:Was wird wohl aus dem Bühnenbild?
Was ich bemerkte war nämlich, dass hin und wieder ein Vorhang beiseite geschoben wurde oder dass eine Kiste aus dem Sichtfeld verschwand...
Als ich dann aber sah, wie die Tische als Boote benutzt wurden, musste ich mir ein Lachen verkneifen.
Es war eine wirklich witzige Idee, sie auf Rollen zu stellen und mit ihnen durch den Raum zu fahren.
Ganz plötzlich kurz vor der Sichtung Moby Dicks brach ein „gewaltiger“ Sturm los, ich war total erschrocken.
Mittendrin zwischen den Wellen fühlte ich mich, als würde ich gleich untergehen und so ging es wahrscheinlich auch den Kindern die dicht neben mir saßen und ihre Augen aufgesperrt hatten. Sie waren ganz gespannt, was denn nun mit der Pequod und der Mannschaft passieren würde. Dann wurde der weiße Wal gesichtet und allen stand die Spannung ins Gesicht geschrieben.Was passiert wohl mit der Mannschaft? Sterben alle wie in dem Albatrostraum?
Kein Zucken kam von rechts oder links, als Kapitän Ahab von Moby Dick in die Tiefe gezogen wurde.
Alles war ruhig. Die Kisten verschwanden und auch eine Darstellerin war weg. Die Seitentür ging auf und dann kam sie mit einem japanischen Kimono herein, um die Sushi-Bar einzurichten. Gelächter drang von den Kindern aus und ich konnte mein Lachen nicht länger verkneifen. Die zweite, genannt Ismael, trat ebenfalls durch die Tür, auch mit einem Kimono.
Dann noch eine letzter Satz und das Licht ging aus.
Jessica Meins, 16 Jahre
Ganz plötzlich kurz vor der Sichtung Moby Dicks brach ein „gewaltiger“ Sturm los, ich war total erschrocken.
Mittendrin zwischen den Wellen fühlte ich mich, als würde ich gleich untergehen und so ging es wahrscheinlich auch den Kindern die dicht neben mir saßen und ihre Augen aufgesperrt hatten. Sie waren ganz gespannt, was denn nun mit der Pequod und der Mannschaft passieren würde. Dann wurde der weiße Wal gesichtet und allen stand die Spannung ins Gesicht geschrieben.Was passiert wohl mit der Mannschaft? Sterben alle wie in dem Albatrostraum?
Kein Zucken kam von rechts oder links, als Kapitän Ahab von Moby Dick in die Tiefe gezogen wurde.
Alles war ruhig. Die Kisten verschwanden und auch eine Darstellerin war weg. Die Seitentür ging auf und dann kam sie mit einem japanischen Kimono herein, um die Sushi-Bar einzurichten. Gelächter drang von den Kindern aus und ich konnte mein Lachen nicht länger verkneifen. Die zweite, genannt Ismael, trat ebenfalls durch die Tür, auch mit einem Kimono.
Dann noch eine letzter Satz und das Licht ging aus.
Jessica Meins, 16 Jahre
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