Vorstellung

Mi | 28.09. | 09.00 Uhr

Wenn ich ein Vöglein wär

Volkslieder-Oper von Christian Georg Fuchs

Konzert

Fr | 30.09. | 19.30 Uhr

Rock meets Classic

Konzert mit Rock-Band, Sängern und dem Loh-Orchester Sondershausen

Vorstellung

Sa | 01.10. | 19.30 Uhr

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

Premiere

Fr | 07.10. | 19.30 Uhr

Schwanensee

Ballett von Ivan Alboresi zu der Musik von Peter I. Tschaikowsky

Vorstellung

Sa | 08.10. | 19.30 Uhr

Operngala - TN LOS!

Spielzeitauftakt des Musiktheaters

Konzert

Sa | 08.10. | 19.30 Uhr

Rock meets Classic

Konzert mit Rock-Band, Sängern und dem Loh-Orchester Sondershausen

Konzert

So | 09.10. | 11.00 Uhr

Kammerkonzert

Musikalisch-literarische Matinee zum Max Reger Festjahr 2016

Vorstellung

So | 09.10. | 14.30 Uhr

Schwanensee

Ballett von Ivan Alboresi zu der Musik von Peter I. Tschaikowsky

  • 09.2016

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  • Sa 03.09. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 04.09. 11.00 Uhr
  • So 04.09. 18.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Mi 07.09. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 10.09. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Achteckhaus Sondershausen

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 11.09. 11.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • So 11.09. 14.00 Uhr
    Theaterfest Theaterplatz Nordhausen

    Ein neues Spiel beginnt mit der neuen Spielzeit: Das Leitungsteam um Daniel Klajner nimmt seine Arbeit auf. Mit dem traditionellen Theaterfest auf dem Theaterplatz und im Theater Nordhausen feiern wir also in diesem Jahr nicht nur den Beginn der neuen Saison, sondern auch den glücklichen Start für die neue Mannschaft. Und das neue Glück, das die geplanten Inszenierungen und Konzerte unserem Publikum bescheren werden!
    Nach der Eröffnung des Theaterfestes durch Daniel Klajner um 14.00 Uhr treten als Gäste zunächst drei Nordhäuser Tanzschulen auf. Ab 15.00 Uhr führen Anja Eisner und Operndirektorin Anette Leistenschneider gemeinsam durch ein Programm, das einen unterhaltsamen Ausblick auf die neue Spielzeit gibt. Lassen Sie sich überraschen! Das Loh-Orchester Sondershausen bereichert das Fest ab 17.00 Uhr mit einem Konzert, an dem auch Solisten des Musiktheaters und der Opernchor mitwirken.
    Drum herum gibt es vieles zu entdecken: bei Theaterführungen, in der Präsentation der Theaterwerkstätten, der Ausstellungseröffnung im Foyer und bei vielen Mitmach-Angeboten für kleine und große Theaterfans. Auch die Inszenierung der Spielzeit wird an diesem Tag wieder gekürt! Leckereien bieten das Cafézelt des Fördervereins und der Stand des Theaterrestaurants „Da Capo“.

  • So 11.09. 18.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Foyer

    Im Anschluss an das Theaterfest lädt Intendant Daniel Klajner zur ersten Folge von „Küchenklatsch bei Klajner – Die Theater-Kochshow“ ein. Den Kochlöffel schwingen Operndirektorin Anette Leistenschneider und Katja Mitteldorf, Mitglied des Landtages. Moderiert von Daniel Klajner und musikalisch umrahmt von Künstlern des TN LOS! verspricht es ein unterhaltsamer und spannender Abend zu werden.

  • Fr 16.09. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 17.09. 19.30 Uhr
    Orientalische Gala „Best of“ Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 18.09. 11.00 Uhr
    Sonne, Mond und Sterne Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der Sultan ist mondsüchtig. Nacht für Nacht sitzt er im Bett, sieht aus dem Fenster und betrachtet den Mond. Dabei kommen ihm viele Fragen. Aber niemand hat Antworten darauf. Also muss er sie selbst finden. Er lässt einen hohen Turm bauen, und zusammen mit der Erzählerin machen sich die Kinder auf, dem Sultan auf seinem Weg zu den Sternen zu folgen.

    Übrigens: Als Stern bezeichnet man einen Himmelskörper, der, wie unsere Sonne, selber leuchtet. Fast alle leuchtenden Punkte am Himmel sind weit entfernte Sonnen.

  • So 18.09. 14.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Di 20.09. 10.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 21.09. 10.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Fr 23.09. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 23.09. 23.30 Uhr
    Eröffnungslesung Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
  • Sa 24.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Das 1. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit ist zugleich die erste Begegnung unseres Konzertpublikums mit dem neuen Generalmusikdirektor Michael Helmrath sowie Christoph Ehrenfellner, dem Composer in Residence. Allerdings zeigt sich dieser (noch) nicht als Komponist, sondern als virtuoser Geiger. Mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert präsentiert er gleich eines der ganz großen Konzerte, an dem künstlerische Reife und technische Meisterschaft eines jeden Interpreten gleichermaßen gemessen werden. Es ist Beethovens einziges vollendetes Violinkonzert und durch seine sinfonischen Dimensionen ein Unikum.
    Für Johannes Brahms war der Name Beethoven Segen und Fluch zugleich. Denn dessen sinfonisches Erbe war zu übermächtig, als dass Brahms seinen eigenen sinfonischen Erstling ungezwungen hätte aus der Taufe heben können. Er wollte den von ihm Bewunderten schließlich nicht einfach nachahmen.
    Mehr als 14 Jahre rang Brahms mit seiner 1. Sinfonie, doch dann legte sie schließlich den Grundstein für seinen Ruf, einer der größten Sinfoniker nach Beethoven zu sein.

    Übrigens: Das Hornthema im Finale der 1. Sinfonie schickte Brahms einst als Geburtstagsgruß an Clara Schumann mit den Worten: „Hoch auf’m Berg, tief im Tal grüß ich dich viel tausend mal!“

    Violine Christoph Ehrenfellner
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 24.09. 19.30 Uhr
    Ballettgala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    „Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“
    Hermann Hesse

    Bereit zu Aufbruch und künstlerischer Reise präsentiert sich die frisch formierte Ballettcompagnie, das Ballett TN LOS !, mit ihrem neuen Direktor, dem italienischen Choreographen und Regisseur Ivan Alboresi.
    Noch bevor ein erstes gemeinsames Ballett die Zuschauer in seinen Bann ziehen kann, stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer in der festlichen Ballettgala einzeln vor. Junge Künstlerinnen und Künstler, die bis vor kurzem zum Teil noch gar nicht ahnten, dass es Nordhausen gibt, wollen sich in die Herzen des Publikums tanzen, und einige, die unsere Herzen in den vergangenen Jahren bereits eroberten, bedanken sich für die ihnen entgegengebrachte Sympathie, indem sie ihr Engagement in Nordhausen verlängert haben. Zum Blick nach vorn gehört in der Ballettgala auch ein erster Eindruck vom gerade entstehenden großen Ballettabend – von Tschaikowskys „Schwanensee“.

    Übrigens: Ballettdirektor Ivan Alboresi macht auch als Musicalregisseur von sich reden. In Nordhausen wird er Wildhorns „Dracula“ inszenieren.

  • So 25.09. 11.00 Uhr
    Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Rrrrrringgggg!!!“ Gerade eben wollten Löschmeister Wasserhose und die anderen Feuerwehrleute ihre Pause machen, da geht’s schon los! Bei Oma Eierschecke brennt’s! Und dann muss der kleine Emil Zahnlücke gerettet werden, der ins Eis eingebrochen ist ... Und was ist mit der Linde im Tierpark? Kaffee und Stulle bleiben erst einmal in Becher und Büchse, wenn es zu den wohl spektakulärsten Einsätzen der Feuerwehrgeschichte bimmelt!
    Das Theater Nordhausen freut sich über die neue Kooperation mit dem schwarzweissfigurentheater. Nachdem der Nordhäuser Figurenspieler Patrick Jech bereits zu den Frühlingsrollen mit „Lieber Hoppelpoppel, wo bist du?“ und in der Advents- und Weihnachtszeit mit „Die Weihnachtsgans Auguste“ im Theater unterm Dach zu erleben war, können wir nun mehrfach im Jahr Figurentheater mit unterschiedlichsten Puppenformen im Theater unterm Dach zeigen. Aber natürlich ist Patrick Jech auch weiterhin mobil und spielt in Kindergärten und Grundschulen der Region – ab Mai auch mit seiner neuesten Produktion „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“.

  • So 25.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das 1. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit ist zugleich die erste Begegnung unseres Konzertpublikums mit dem neuen Generalmusikdirektor Michael Helmrath sowie Christoph Ehrenfellner, dem Composer in Residence. Allerdings zeigt sich dieser (noch) nicht als Komponist, sondern als virtuoser Geiger. Mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert präsentiert er gleich eines der ganz großen Konzerte, an dem künstlerische Reife und technische Meisterschaft eines jeden Interpreten gleichermaßen gemessen werden. Es ist Beethovens einziges vollendetes Violinkonzert und durch seine sinfonischen Dimensionen ein Unikum.
    Für Johannes Brahms war der Name Beethoven Segen und Fluch zugleich. Denn dessen sinfonisches Erbe war zu übermächtig, als dass Brahms seinen eigenen sinfonischen Erstling ungezwungen hätte aus der Taufe heben können. Er wollte den von ihm Bewunderten schließlich nicht einfach nachahmen.
    Mehr als 14 Jahre rang Brahms mit seiner 1. Sinfonie, doch dann legte sie schließlich den Grundstein für seinen Ruf, einer der größten Sinfoniker nach Beethoven zu sein.

    Übrigens: Das Hornthema im Finale der 1. Sinfonie schickte Brahms einst als Geburtstagsgruß an Clara Schumann mit den Worten: „Hoch auf’m Berg, tief im Tal grüß ich dich viel tausend mal!“

    Violine Christoph Ehrenfellner
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 27.09. 09.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 28.09. 09.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 28.09. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah „Schwanensee“ Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 30.09. 19.30 Uhr
    Rock meets Classic Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Fans von Rock meets Classic und solche, die es werden wollen,können sich auch zu Beginn der neuen Spielzeit wieder freuen: Unter der musikalischen Leitung von Kai Tietje wird dieses beliebte Konzert mit Sängern und dem durch eine Rockband verstärkten Loh-Orchester erneut gegeben. Und man darf sehr gespannt sein! Denn die Gäste erwartet ein ganz neu zusammengestelltes Programm mit gern gehörter Rockmusik und Opernarien. Es singen Corinna Ellwanger, Anja Daniela Wagner, Claudia Braun und Marvin Scott.

  • Sa 01.10. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 03.10. 10.00 Uhr
    Maus-Türöffner-Tag Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wolltest du schon immer mal „hinter die Kulissen“ eines Theaters schauen? Dann hast du bei uns die Möglichkeit dazu - gemeinsam erkunden wir das Theater Nordhausen. Wir erfahren, wo die Kostüme hergestellt werden, wie lange der Darsteller in der Maske braucht und welchen Aberglauben es im Theater gibt. Zudem werden wir gemeinsam eine Aufführung besuchen und in kurzweiligen Aktionen Spannendes über den Alltag am Theater erfahren. Also komm vorbei!

    10.00 Uhr: Vorstellungsbesuch "Wenn ich ein Vöglein wär"

    11.15 Uhr: Theater-Ralley

    12.15 Uhr: Technik-Show auf der Großen Bühne

    13.00 Uhr: Lach- und Sachgeschichten im Foyer

    Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen werden erbeten unter bethge@theater-nordhausen.de oder (0 36 31) 62 60-168.

  • Fr 07.10. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Sa 08.10. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld, Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 08.10. 19.30 Uhr
    Rock meets Classic Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Fans von Rock meets Classic und solche, die es werden wollen,können sich auch zu Beginn der neuen Spielzeit wieder freuen: Unter der musikalischen Leitung von Kai Tietje wird dieses beliebte Konzert mit Sängern und dem durch eine Rockband verstärkten Loh-Orchester erneut gegeben. Und man darf sehr gespannt sein! Denn die Gäste erwartet ein ganz neu zusammengestelltes Programm mit gern gehörter Rockmusik und Opernarien. Es singen Corinna Ellwanger, Anja Daniela Wagner, Claudia Braun und Marvin Scott.

  • So 09.10. 11.00 Uhr
    Kammerkonzert Cruciskirche Sondershausen

    Neben Max Bruch wirkte Max Reger in Sondershausen. In seinem 100. Todesjahr – Reger verstarb am 11. Mai 1916 – erinnert sich auch das Loh-Orchester an den einstigen Bewohner der Stadt. In diesem Kammerkonzert präsentieren Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters sowie der Pianist Ronald Uhlig vom Carl-Schroeder-Konservatorium Sondershausen Kammermusik von Max Reger und Max Bruch. Ergänzt wird das musikalische Programm durch Lesungen aus Briefen Regers und Bruchs. Es liest Thomas Kohl, Ensemblemitglied am Theater Nordhausen.

    Klavier Ronald Uhlig
    Violine Sophia Posselt, Liliane Hazin-Dorus
    Viola Artur Hubert
    Violoncello Matthias Weicker

  • So 09.10. 14.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Di 11.10. 19.30 Uhr
    Atlas der unentdeckten Länder Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 12.10. 18.00 Uhr
    1. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesen Konzerten können Sie nach einem langen Arbeitstag eine Stunde unterhaltsame klassische Musik genießen, sich entspannen und den Alltag hinter sich lassen. Im Anschluss sind Sie eingeladen, den Abend mit kulinarischen Genüssen bei einem unserer Restaurantpartner gemütlich ausklingen zu lassen.


    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 "„La Casa del Diavolo"“ ("„Das Haus des Teufels"“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

     

    Den Termin entnehmen Sie bitte unseren regelmäßigen Publikationen.

  • Fr 14.10. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Sa 15.10. 18.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 16.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 "„La Casa del Diavolo"“ ("„Das Haus des Teufels"“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 16.10. 11.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 16.10. 18.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • So 16.10. 18.00 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • Mi 19.10. 15.00 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 22.10. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • So 23.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 "„La Casa del Diavolo"“ ("„Das Haus des Teufels"“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 23.10. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld, Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 23.10. 17.00 Uhr
    Reineke Fuchs Schloss Sondershausen, Liebhabertheater
    Premiere

    Ein Schelm! Ein Fuchs! Reineke packt sie alle: den Wolf bei seiner Gier, den Löwen bei seiner Eitelkeit, den Hasen bei seiner kompletten Dämlichkeit. Nur sein guter Freund, der Dachs, kann den Gerissenen noch bewegen, sich dem königlichen Gericht zu stellen. Wie dort der Fuchs im wahrsten Sinne des Wortes seinen Kopf aus der Schlinge zieht, ist eine weitere der erstaunlichen Storys, die man sich von „Reynke de Vos“ seit dem Mittelalter erzählt. Der junge Goethe hat der Tierfabel noch einmal sprachlich die Krallen geschärft. Gelesen und gespielt präsentiert das Junge Theater die ewig aktuelle Polit-Parabel, garniert mit den schönsten Schlagermelodien. Ganz schön ausgefuchst!

    Inszenierung Christian Georg Fuchs
    Mit dem Team des Jungen Theaters
    Puppen Peter Lutz (Leihgabe des Theaters Naumburg)

    Wir bringen Reineke Fuchs als mobile Produktion in die Schule. Terminvereinbarung und Informationen unter bethge@theater-nordhausen.de oder (0 36 31) 62 60-149.

  • So 23.10. 18.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Wiehe, Festsaal im Stadtpark

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 "„La Casa del Diavolo"“ ("„Das Haus des Teufels"“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 25.10. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld, Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Di 25.10. 19.30 Uhr
    USA - Im Herzen des Westens Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 28.10. 19.30 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    „Die Mutter aller Komödien“, „die lustigste Komödie der Welt“ – für Michael Frayns Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Das Stück ist sowohl eine „nicht enden wollende Pointenlawine“ (Ostthüringer Zeitung am 21.09.2015 zur Rudolstädter Premiere) als auch eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – ans Theater.
    Theater auf dem Theater. Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft sich durch eine Farce, in der ein Haus verkauft werden soll, um als Liebesnest zu dienen. Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) – und: ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble! Die Rudolstädter Darsteller sind sehr gefordert, denn sie wechseln ständig ihre Rolle. Eben noch sind sie der Schauspieler im Stück, und schon sind sie die von ihm dargestellte Figur. Perfektes Timing ist gefragt, mitunter sogar Akrobatik.
    Die Kritiken nach der Rudolstädter Premiere jubelten: „Wahnsinn, der nackte Wahnsinn! Grandiose Premiere“, „wirklich jeder Akteur begeistert“ (Ostthüringer Zeitung), „ungeheuer leicht, ungemein erheiternd, wirklich komisch und an manchen Stellen so erschütternd, wie eine Welt eben ist, in der man sich zu Tode amüsiert“ (Thüringische Landeszeitung).

  • Fr 28.10. 19.30 Uhr
    Reineke Fuchs Schloss Sondershausen, Liebhabertheater

    Ein Schelm! Ein Fuchs! Reineke packt sie alle: den Wolf bei seiner Gier, den Löwen bei seiner Eitelkeit, den Hasen bei seiner kompletten Dämlichkeit. Nur sein guter Freund, der Dachs, kann den Gerissenen noch bewegen, sich dem königlichen Gericht zu stellen. Wie dort der Fuchs im wahrsten Sinne des Wortes seinen Kopf aus der Schlinge zieht, ist eine weitere der erstaunlichen Storys, die man sich von „Reynke de Vos“ seit dem Mittelalter erzählt. Der junge Goethe hat der Tierfabel noch einmal sprachlich die Krallen geschärft. Gelesen und gespielt präsentiert das Junge Theater die ewig aktuelle Polit-Parabel, garniert mit den schönsten Schlagermelodien. Ganz schön ausgefuchst!

    Inszenierung Christian Georg Fuchs
    Mit dem Team des Jungen Theaters
    Puppen Peter Lutz (Leihgabe des Theaters Naumburg)

    Wir bringen Reineke Fuchs als mobile Produktion in die Schule. Terminvereinbarung und Informationen unter bethge@theater-nordhausen.de oder (0 36 31) 62 60-149.

  • Sa 29.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Ein Hauch französischer Eleganz gefällig? Ihn verströmt der erste Teil unseres Sinfoniekonzertes. Gabriel Fauré komponierte die Bühnenmusik zu der Commedia dell’arte „Masques et Bergamasques“ im Auftrag des Fürsten von Monaco. In der später zusammengestellten Suite vereinte er quirlige und stimmungsvolle Tänze zu einem kurzweiligen Konzertstück. Die überschwängliche Musik von Faurés Landsmann Henri Tomasi in seinem Konzert für Posaune ist gespickt mit Tanzrhythmen, jazzigen Klängen und impressionistischen Elementen. Unser Solist Jörgen van Rijen gehört zur Crème de la Crème unter den Posaunisten, er ist Soloposaunist des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters.
    Mit tänzerischem Elan knüpft die 5. Sinfonie von Antonín Dvorák auf eine ganz eigene Weise an den ersten Teil des Programms an. Unverkennbar böhmisch ist die Musik dieser Sinfonie, mit der Dvorák zu seiner Tonsprache fand. Aufgrund ihrer naturhaften Atmosphäre wird sie auch gerne als „böhmische Pastorale“ bezeichnet.

    Posaune Jörgen van Rijen
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 29.10. 19.30 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Die Mutter aller Komödien“, „die lustigste Komödie der Welt“ – für Michael Frayns Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Das Stück ist sowohl eine „nicht enden wollende Pointenlawine“ (Ostthüringer Zeitung am 21.09.2015 zur Rudolstädter Premiere) als auch eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – ans Theater.
    Theater auf dem Theater. Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft sich durch eine Farce, in der ein Haus verkauft werden soll, um als Liebesnest zu dienen. Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) – und: ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble! Die Rudolstädter Darsteller sind sehr gefordert, denn sie wechseln ständig ihre Rolle. Eben noch sind sie der Schauspieler im Stück, und schon sind sie die von ihm dargestellte Figur. Perfektes Timing ist gefragt, mitunter sogar Akrobatik.
    Die Kritiken nach der Rudolstädter Premiere jubelten: „Wahnsinn, der nackte Wahnsinn! Grandiose Premiere“, „wirklich jeder Akteur begeistert“ (Ostthüringer Zeitung), „ungeheuer leicht, ungemein erheiternd, wirklich komisch und an manchen Stellen so erschütternd, wie eine Welt eben ist, in der man sich zu Tode amüsiert“ (Thüringische Landeszeitung).

  • So 30.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Ein Hauch französischer Eleganz gefällig? Ihn verströmt der erste Teil unseres Sinfoniekonzertes. Gabriel Fauré komponierte die Bühnenmusik zu der Commedia dell’arte „Masques et Bergamasques“ im Auftrag des Fürsten von Monaco. In der später zusammengestellten Suite vereinte er quirlige und stimmungsvolle Tänze zu einem kurzweiligen Konzertstück. Die überschwängliche Musik von Faurés Landsmann Henri Tomasi in seinem Konzert für Posaune ist gespickt mit Tanzrhythmen, jazzigen Klängen und impressionistischen Elementen. Unser Solist Jörgen van Rijen gehört zur Crème de la Crème unter den Posaunisten, er ist Soloposaunist des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters.
    Mit tänzerischem Elan knüpft die 5. Sinfonie von Antonín Dvorák auf eine ganz eigene Weise an den ersten Teil des Programms an. Unverkennbar böhmisch ist die Musik dieser Sinfonie, mit der Dvorák zu seiner Tonsprache fand. Aufgrund ihrer naturhaften Atmosphäre wird sie auch gerne als „böhmische Pastorale“ bezeichnet.

    Posaune Jörgen van Rijen
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 01.11. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 01.11. 17.30 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • Mi 02.11. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Haus der Kunst Sondershausen
  • Mi 02.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Do 03.11. 20.00 Uhr
    Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker Theater Nordhausen, Großes Haus

    Im Frühjahr 2015 feierte Gerd Dudenhöffer mit seinem neuem Heinz Becker Programm Vita. Chronik eines Stillstandes Premiere in Leipzig. Ein Titel, der wie so typisch für diesen Künstler, Alles oder Nichts verspricht. Eines jedoch mit Sicherheit: Dichte 120 Minuten Ein-Mann-Theater in Spannung und Spaß durch das Spiel mit dem Wider-spruch in sich.

    Ein Phänomen, das der Kabarettist seit 35 Jahren mit seiner Kunstfigur Heinz Becker kultiviert. Er schuf diesen Typus eines Kleinbürgers, der in beredter Unwissenheit grotesk authentisch, abstoßend und anziehend zugleich wirkt. Schwätzend seziert er Episoden seines Alltags und zieht abstruseste Vergleiche zum Weltgeschehen; das Publikum dabei ins Vertrauen ziehend, köstlich amüsierend und dann unvermittelt in peinliche Beklemmung stürzend. Reißen doch die gezielt gesetzt überspitzten Statements an die gefährlichen Abgründe einer Spießerseele. An diesem Punkt treffen gesellschaftskritische Anstöße den Nerv, und entlarven – auch die eigenen – gefährlichen Bewertungen im Zerrspiegel der Satire. Dies zeigt ein Geheimnis Dudenhöffers Kunst, im Spannungsfeld zwischen angenehmer Warmdusche und spontanem Kaltwasserguss, zwischen Nähe und Distanz, zwischen Borniertheit und Zeitgeschehen eine Einheit zu schaffen.

    Dudenhöffers Schauspiel schwebt über dem Text. Unverwechselbar in Mimik und Gestik, gelingen seine Botschaften in Auslassungen und Andeutungen, in absichtsvollem Verhaspeln. Auch die die Figur prägende saarländische Mundart gilt als Alleinstellungsmerkmal und als seiner Herkunft entsprechender Kunstgriff. Alle Akribie, alle Mühe und Gedankenarbeit bleiben in der Leichtigkeit und in der – immer weiter entwickelten – Selbstverständlichkeit der Figur verborgen. In der Kombination seiner darstellerischen Mittel repräsentiert Gerd Dudenhöffer eine Größe in der Szene deutschen Kabaretts und garantiert großes Theater.

  • Fr 04.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 05.11. 10.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 05.11. 15.00 Uhr
    Operettencafé „Luisa Fernanda“ Theaterrestaurant Da Capo
  • Sa 05.11. 19.30 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • So 06.11. 18.00 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 09.11. 20.00 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Mit den „Loh-Konzerten“ trat das Loh-Orchester Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal öffentlich auf. In ihren Anfängen wurden sie im Freien gegeben, Spielort war das „Loh“, der heutige „Loh-Platz“ am Haus der Kunst. Seit 1962 sind die Loh-Konzerte im prachtvollen Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses zu erleben. Das vielseitige Programm reicht von leichterer unterhaltender Musik bis hin zu größerer Chormusik. Bisher fanden sie in den Sommermonaten statt. Um Sie über das Jahr verteilt in den Genuss der Loh-Konzerte kommen zu lassen, spielt das Loh-Orchester sie nun erstmals im Zeitraum von November bis Mai. Ein Schwerpunkt der Reihe sind daher fortan auch auf die Jahreszeiten bezogene Programme.


    Oboe Hanna-Elisabeth Gabriel
    Fagott Susanne Jacoby
    Violine Liliane Hazin-Dorus
    Violoncello Sebastian Hennemann
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Do 10.11. 19.30 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • Fr 11.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 12.11. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld, Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 12.11. 19.30 Uhr
    JazzRabazz Theater Nordhausen, Großes Haus

    JAZZRABAZZ MIT CHINA MOSES,
    Support: LAMMEL I LAUER I BORNSTEIN
    CHINA MOSES, die Tochter von Dee Dee Bridgewater - jung und dynamisch!, verkörpert Jazz und Soul wie kaum eine andere Künstlerin der jüngeren Jazz-Szene. Die Mission bleibt seit ihrer ersten Blue Note Veröffentlichung 2009 unverändert: Den Jazz „souliger“ und den Soul „jazziger“ zu machen.
    Den konsequent nächsten Schritt geht China Moses nun mit ihrem kommenden Programm „Breaking Point“, in dem erstmals ein Großteil an Eigenkompositionen enthalten sind. Hierfür hat sie mit Anthony Marshall (u.a. langjähriger Produzent für Craig David) namhafte Unterstützung bekommen, der das Zusammenspiel dieser Einflüsse aus Gospel, Jazz, Soul und RnB beherrscht wie kaum ein anderer. Es ist diese Zusammenarbeit zweier rastloser Multitalente, die es China Moses erstmals ermöglicht ihren ganz eigenen Stil zu interpretieren und so ein einzigartiges musikalisches Universum zu schaffen, dass die Energie dieser geborenen Entertainerin widerspiegelt. Nun bringt sie ihr neues Programm auf die Bühnen, um Zuschauer weltweit mit ihrem Lächeln, ihren Tränen und Emotionen in ihre ganz eigene Welt zu entführen. Ein Muss für den Jazzliebhaber, zumal der Abend nach ihrem Konzert nicht zu Ende ist.
     
    JazzRabazz ab 22.00 Uhr, ist Musik auf allen Etagen des Theaters. Hier ist sicher für jeden Geschmack was dabei.
    THE EB DAVIS SUPERBAND, KASSETURM JAZZBAND (KJB), LAMMEL I LAUER I BORNSTEIN, DEREK PLAYS ERIC, PIANO POWER STATION, GÜNTER HEINZ DUO, HARRI SJÖSTRÖMS "MOVE QUARTETT"


    THE EB DAVIS SUPERBAND
    Ebylee Davis wird am 25.12.1945 in Elaine, Arkansas geboren. Er wächst in einer großen Familie auf, in der Gospel den Alltag prägt. Bereits als Teenager singt er in Clubs in Memphis und Umgebung mit verschiedenen Gruppen und geht bald nach New York. Anfang der 80er kommt er nach Berlin und beschließt, hier zu bleiben. Schon 1984 gründet er eine eigene Band und wird zur Bluesattraktion in Europa. Ende der 90er findet er endlich seine Wunschformation – The EB Davis Superband.
    Im Mai 2008 wird er von der “Blues Hall of Fame” zum offiziellen Botschafter von Arkansas ernannt. Die Deutsche Popstiftung verleiht ihm 2008 den 1. Preis als bester Rhythm & Blues – Sänger.


    KASSETURM JAZZBAND (KJB)
    Thomas Wormuth - tp / Holger Arndt - cl / Wolfgang Stauche - tb / Günther Herfurth - helikon /  Prof.Dr. Hans Meffert – p |  Dr. Dietmar Fürer - bjo / Dr. Gerd Schulze - dr
    Die KJB wurde im Mai 1968 von Dieter Lippelt ( 2001+) und Gerd Schulze als Hausband des Studentenclubs Kasseturm gegründet . Musikalischer Leiter ist bis heute Gerd Schulze, die Organisation hat Dietmar Fürer übernommen. Die Band orientiert sich am New Orleans Stil, dabei sind deutsche Texte zu Dixielandstandards ein Markenzeichen der Band. Neben Auslandsgastspielen, konnte sie bisher 3 mal das Internationale Dixielandfestival in Dresden als offizielle deutsche Vertretung eröffnen. Die KJB versteht sich als eine ausgesprochene Live Band, die ihren eigenen Spaß am Dixieland auf das Publikum übertragen möchte.  
    Also dann: viel Spaß. Die Zeit ist viel zu kurz für ein langes Gesicht meint die KJB.


    LAMMEL I LAUER I BORNSTEIN
    Es geht um die Leerstellen, um die Momente im musikalischen Fluss, die gerade nicht durch eine klare Klangaussage festgelegt sind. Sie sind Ausgangspunkt für Assoziationen, für Hörerleben im Spannungsfeld zum Bekannten, zu Gewohnheiten und Besonderheiten. Im Fall des Klaviertrios hat dieses Wechselspiel von Atemholen und Anspannung, von Loslassen und Wiederfinden grundlegende Bedeutung.
    Das Trio basiert auf den vornehmen Tugenden wie Aufmerksamkeit,Präzision, Empathie und Ideenreichtum. Das ist hohe Piano-Trio-Kunst, die auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.


    DEREK PLAYS ERIC
    Andreas Willers - eg, voc | Jan Roder - b, eb | Christian Marien - dr
    Drei Experten des gekonnten musikalischen Stilbruchs jagen eine mysteriöse Miss Hecker* durch Fußballstadien und beschallen Fahrstühle mit Brecht’schem‚ die Widersprüche sind unsere Hoffnung: A nod to two guitarslinging British gentlemen, with a little help from Duke, Mingus, Willie Dixon, Jack Bruce, Mahavishnu & Gentle Giant - a splendid time is guaranteed for all.
    Derek Bailey und Eric Clapton haben in den 60ern als britische Gentlemen-Gitarristen in der Musik wichtige Impulse gesetzt. Ansonsten scheinen sie über so wenig musikalische Gemeinsamkeiten zu verfügen, dass ein rückblickendes Projekt wie der Versuch wirken muß, vom Parkplatz einer Hochhaussiedlung in den siebenten Stock zu springen, aber ein zweiter Blick lohnt sich.
    * = quasi geheimer Berliner Spielort für Avantgarde und improvisierte Musik


    PIANO POWER STATION
    Stimmung mit Boogie-Woogie und Rock´N Roll
    Harald Wittkowski - p / Martin Zöllig – p / Robby Hund - dr
    Das Trio PIANO POWER STATION weiß das Publikum für sich zu gewinnen und zu begeistern. An zwei Pianos lässt die Band den Boogie-Woogie, Rock und Classic in einem frischen mitreißenden Sound erstrahlen, unterstützt durch kräftige Klavier-Bässe und den Groove des Drummers.
    Die Band bietet Arrangements bekannter Stücke und viele eigene Kompositionen des Bandleaders Harald Wittkowski. Showeinlagen und musikalische Überraschungen gehören zum Programm. Durch die Mischung seines rockigen Sounds mit den Jazz- und Funk-Klängen des zweiten Pianisten Martin Zöllig entsteht eine einzigartige Fusion.


    MISCHA & YZ
    … ist emotionaler Gitarrenrock, der vom gefühlvollen Singer Songwriting bis hin zur treibenden Rockballade reicht. Die Songs und Texte sind selbst geschrieben und arrangiert. Zwei Gitarren und eine kraftvolle Stimme lassen den Fuß wippen und den Körper im Rhythmus der Musik bewegen. Zusammengehalten wird dieses Gebilde aus musikalischer Kraft und Fragilität vom virtuosen und einfühlenden Gitarrenspiel.
    GÜNTER HEINZ DUO
    Günter Heinz - tb, fl / Andreas Düker - theorbe (Basslaute)
    Der Posaunist Günter Heinz arbeitete in den Jahren 1992/93 als Gastkomponist am Elektronischen Studio der Musikakademie Basel. Dort entstand auch die erste Solo-CD unter seinem späteren Markenzeichen "The Wetware Tormbone". Seither produziert er nicht nur Stücke elektroakustischer Musik, er arbeitet auch mit Spezialisten auf diesem Gebiet zusammen.
    Andreas Düker - Theorbe (Basslaute)
    Andreas Düker studierte Klassische Gitarre und Laute in Kassel und Bremen. Er spielt diverse historische Lauten - und Gitarren. Seine Konzerttätigkeit umfaßt die Teilnahme an verschiedenen Opernaufführungen im In - und Ausland sowie zahlreiche Ensemble - und Solokonzerte. Ausserdem spielt er in verschiedenen Formationen E - Gitarre und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten freier, nichtidiomatischer Improvisation und der Entwicklung neuer Klangmöglichkeiten auf Gitarren und Lauten.


    HARRI SJÖSTRÖMS "MOVE QUARTETT"
    Harri Sjöström (Finnland) – ss, sopraninosax / Adam Pultz Melbye (Denmark) – kb / Dag Magnus Narvesen (Norwegen) – dr / Emilio Gordoa (Mexico) – vb
    Die Musiker des „MOVE Quintetts“ sind international begehrte Improvisationskünstler, die in dieser Konstellation aufeinandertreffen. Dieses Quintett spielt mit einem breiten Umfang von Klängen(„sounds“) und in einem weiten dynamischen Spektrum, kommunizierend in einer erweiterten Klangsprache, in verschiedene musikalische Richtungen wie z.B. explosive Avantgarde Musik, Echtzeitkompositionen, feine Klanglandschaften und Echos von „Free Jazz“. Cooking at its best! Unerwartet, spontan, frisch, überraschend, verführerisch!
    Jeder einzelne verwandelt durch Inspirationsquellen wie Tanz, Theater, Film und Malerei den Abend in einen Hochgenuss der Extraklasse.

  • So 13.11. 11.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • So 13.11. 18.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Foyer
  • Di 15.11. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen
    Premiere

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Di 15.11. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 16.11. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 16.11. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 18.11. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Sa 19.11. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • So 20.11. 14.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 20.11. 18.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Di 22.11. 19.30 Uhr
    Nepal - Im Königreich der Götter Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 23.11. 15.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Fr 25.11. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld, Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 26.11. 11.00 Uhr
    Abschluss der Klassenreise zur Musik Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 26.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Peter I. Tschaikowsky, der ewig an sich selbst Zweifelnde, komponierte sein berühmt gewordenes Violinkonzert wie im Rausch. „In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit“, schrieb er euphorisch. Pure Lebensfreude strömt aus diesem Werk, das nach schwerem seelischem Leid mit scheinbar großer Leichtigkeit entstand. Unsere Solistin Liv Migdal dürfte für viele Konzertbesucher des Loh-Orchesters keine Unbekannte sein, denn in den vergangenen Jahren brillierte sie u. a. mit Musik des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Tschaikowskys schwungvoller „Slawischer Marsch“ verbindet serbische Volkslieder mit der damaligen russischen Nationalhymne.
    Eine Hommage an Tschaikowsky ist die „Fantaisie Pathétique“ unseres Composers in Residence. Sie ist unmittelbar bezogen auf Tschaikowskys 6. Sinfonie, und, so Ehrenfellner, „in ihrem Wesen Kommentar, Weiterführung und Referenz an den verehrten russischen Meister“. Christoph Ehrenfellner selbst wird die Aufführung seines Werkes durch einführende Worte begleiten. Die „Steppenskizze aus Mittelasien“ von Tschaikowskys Landsmann Alexander Borodin eröffnet den Abend mit sehnsuchtsvollen Klängen.

    Übrigens: Christoph Ehrenfellners „Fantaisie Pathétique“ brachte im Jahr 2012 Daniel Klajner mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse zur Uraufführung.

    Violine Liv Migdal
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 26.11. 19.30 Uhr
    Ballettgala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“
    Hermann Hesse

    Bereit zu Aufbruch und künstlerischer Reise präsentiert sich die frisch formierte Ballettcompagnie, das Ballett TN LOS !, mit ihrem neuen Direktor, dem italienischen Choreographen und Regisseur Ivan Alboresi.
    Noch bevor ein erstes gemeinsames Ballett die Zuschauer in seinen Bann ziehen kann, stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer in der festlichen Ballettgala einzeln vor. Junge Künstlerinnen und Künstler, die bis vor kurzem zum Teil noch gar nicht ahnten, dass es Nordhausen gibt, wollen sich in die Herzen des Publikums tanzen, und einige, die unsere Herzen in den vergangenen Jahren bereits eroberten, bedanken sich für die ihnen entgegengebrachte Sympathie, indem sie ihr Engagement in Nordhausen verlängert haben. Zum Blick nach vorn gehört in der Ballettgala auch ein erster Eindruck vom gerade entstehenden großen Ballettabend – von Tschaikowskys „Schwanensee“.

    Übrigens: Ballettdirektor Ivan Alboresi macht auch als Musicalregisseur von sich reden. In Nordhausen wird er Wildhorns „Dracula“ inszenieren.

  • So 27.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Peter I. Tschaikowsky, der ewig an sich selbst Zweifelnde, komponierte sein berühmt gewordenes Violinkonzert wie im Rausch. „In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit“, schrieb er euphorisch. Pure Lebensfreude strömt aus diesem Werk, das nach schwerem seelischem Leid mit scheinbar großer Leichtigkeit entstand. Unsere Solistin Liv Migdal dürfte für viele Konzertbesucher des Loh-Orchesters keine Unbekannte sein, denn in den vergangenen Jahren brillierte sie u. a. mit Musik des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Tschaikowskys schwungvoller „Slawischer Marsch“ verbindet serbische Volkslieder mit der damaligen russischen Nationalhymne.
    Eine Hommage an Tschaikowsky ist die „Fantaisie Pathétique“ unseres Composers in Residence. Sie ist unmittelbar bezogen auf Tschaikowskys 6. Sinfonie, und, so Ehrenfellner, „in ihrem Wesen Kommentar, Weiterführung und Referenz an den verehrten russischen Meister“. Christoph Ehrenfellner selbst wird die Aufführung seines Werkes durch einführende Worte begleiten. Die „Steppenskizze aus Mittelasien“ von Tschaikowskys Landsmann Alexander Borodin eröffnet den Abend mit sehnsuchtsvollen Klängen.

    Übrigens: Christoph Ehrenfellners „Fantaisie Pathétique“ brachte im Jahr 2012 Daniel Klajner mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse zur Uraufführung.

    Violine Liv Migdal
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 30.11. 09.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Mi 30.11. 11.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Do 01.12. 09.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Do 01.12. 11.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Fr 02.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 03.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • So 04.12. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Eduard Toldra, Vistes al mar
    Johann Gottfried Stölzel, Tobak du edle Panacée vor heldenmütge Seelen. Tabakskantate für Bass, Streicher und Continuo
    Johann Sebastian Bach, Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211) („"Kaffeekantate“") (Auszüge)
    Anton Fils, Sinfonie g-Moll

    Musikalische Leitung Sergi Roca
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 04.12. 11.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • So 04.12. 15.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Haus der Kunst Sondershausen
  • So 04.12. 16.00 Uhr
    Schäferweihnacht Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mo 05.12. 09.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Mo 05.12. 11.00 Uhr
    Die Weihnachtsgans Auguste Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Oh, du fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Leopold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm - eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Aber noch schnattert "Auguste", spielt mit den Kindern und wird so etwas wie eine Freundin der Familie - ob Herr Löwenhaupt so zu seinem Festtagsbraten kommt?
    Der Klassiker von Friedrich Wolf als Puppentheater in ganz neuem Federkleid!

  • Mo 05.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Di 06.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Di 06.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Di 06.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Mi 07.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 07.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 07.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Mi 07.12. 18.00 Uhr
    2. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 08.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Do 08.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Do 08.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Do 08.12. 19.30 Uhr
    A song for hope - Benefizgala Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 09.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 09.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 09.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Fr 09.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 10.12. 14.30 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Sa 10.12. 16.30 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Sa 10.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Sa 10.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 10.12. 18.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Eduard Toldra, Vistes al mar
    Johann Gottfried Stölzel, Tobak du edle Panacée vor heldenmütge Seelen. Tabakskantate für Bass, Streicher und Continuo
    Johann Sebastian Bach, Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211) („"Kaffeekantate“") (Auszüge)
    Anton Fils, Sinfonie g-Moll

    Musikalische Leitung Sergi Roca
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    Plätzchenbacken mit dem Theaterengel Theater Nordhausen, Foyer

    „Oh, es riecht gut. Oh, es riecht fein“… Zum Nikolaustag werden die Ärmel hochgekrempelt. Gemeinsam mit dem Theaterengel heißt es kneten, ausrollen, ausstechen, verzieren und natürlich naschen. Alle Kinder sind herzlich eingeladen, das Theater mit Plätzchenduft zu füllen.
    Anmeldung und Karten an der Theaterkasse

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    Plätzchenbacken mit dem Theaterengel Theater Nordhausen, Foyer

    „Oh, es riecht gut. Oh, es riecht fein“… Zum Nikolaustag werden die Ärmel hochgekrempelt. Gemeinsam mit dem Theaterengel heißt es kneten, ausrollen, ausstechen, verzieren und natürlich naschen. Alle Kinder sind herzlich eingeladen, das Theater mit Plätzchenduft zu füllen.
    Anmeldung und Karten an der Theaterkasse

  • So 11.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • So 11.12. 18.00 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Mo 12.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Di 13.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Mi 14.12. 15.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Mi 14.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Do 15.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Fr 16.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Fr 16.12. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Sa 17.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Sa 17.12. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • So 18.12. 11.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 18.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • So 18.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 19.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Mo 19.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Mo 19.12. 19.30 Uhr
    Die Herkuleskeule Dresden Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 20.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Di 20.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Di 20.12. 19.30 Uhr
    Die Herkuleskeule Dresden Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 21.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Mi 21.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Mi 21.12. 19.30 Uhr
    Krippenspiel mit Olaf Schubert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 22.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Do 22.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Fr 23.12. 17.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • Fr 23.12. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 24.12. 11.00 Uhr
    Adventskalender Theaterplatz Nordhausen
  • So 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 26.12. 18.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses Ballett begeistert mit Live-Musik vom Loh-Orchester und einer märchenhaften Handlung. Ein junger Mann an der Schwelle zum Erwachsensein muss sich beweisen: Siegfried sucht die wahre Liebe und will seine Gefühle ausleben. Sein Ideal ist die verzauberte Schwanenprinzessin Odette. Nur seine aufrichtige Liebe kann sie erlösen – durch ihn wird sie ihre menschliche Gestalt zurückerlangen. Doch Siegfried ist Versuchungen ausgesetzt. Wie wird er entscheiden, als sich ihm ganz real Odettes schwarzes Ebenbild Odile nähert und ihn umwirbt? Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?
    Der Choreograph und Regisseur Ivan Alboresi setzt mit dem neu formierten Ballett TN LOS! Tschaikowskys Statement – die Suche nach der wahren Liebe – an den Anfang seiner Tätigkeit als neuer Ballettdirektor in Nordhausen.

  • Di 27.12. 18.00 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Mi 28.12. 19.30 Uhr
    Freude, schöner Götterfunken Theater Nordhausen, Großes Haus

    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Do 29.12. 15.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 29.12. 19.30 Uhr
    Freude, schöner Götterfunken Haus der Kunst Sondershausen

    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 30.12. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 31.12. 14.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 31.12. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • So 01.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus Sondershausen

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 06.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Bad Langensalza, Kultur- und Kongresszentrum

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 06.01. 19.30 Uhr
    Die Räuber Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Getrieben von Neid und Eifersucht rivalisieren Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Und dessen Besitz. Da Karl der Erstgeborene ist, sieht er sich als rechtmäßiger Alleinerbe. Er führt im fernen Leipzig ein lustiges, lustvolles Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Deshalb nutzt er die Abwesenheit des Bruders und verfasst fingierte Briefe, die alle Welt glauben machen, Karl habe sich von der Familie losgesagt. Der alte Moor fällt auf die Intrige herein. Er enterbt und verstößt den älteren Sohn. Der empörte Karl will Genugtuung und übernimmt die Führung einer Räuberbande. Der Drang nach Gerechtigkeit und Freiheit endet in Gewalt und Mord. Wie viel Freiheit, wie viel „Vater“ braucht der Mensch?

    Übrigens: Warum erwarten wir Theaterbesucher von einem Klassiker wie „Die Räuber“ eigentlich seriöse Unterhaltung? Die Uraufführung 1782 in Mannheim war alles andere als seriös. Ein Zeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum!“

  • Sa 07.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 07.01. 19.30 Uhr
    La Bohème Saalfeld, Meininger Hof
    Premiere

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 08.01. 11.00 Uhr
    „Salome“ unverschleiert Theater Nordhausen, Foyer
  • So 08.01. 14.30 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Die Mutter aller Komödien“, „die lustigste Komödie der Welt“ – für Michael Frayns Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Das Stück ist sowohl eine „nicht enden wollende Pointenlawine“ (Ostthüringer Zeitung am 21.09.2015 zur Rudolstädter Premiere) als auch eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – ans Theater.
    Theater auf dem Theater. Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft sich durch eine Farce, in der ein Haus verkauft werden soll, um als Liebesnest zu dienen. Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) – und: ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble! Die Rudolstädter Darsteller sind sehr gefordert, denn sie wechseln ständig ihre Rolle. Eben noch sind sie der Schauspieler im Stück, und schon sind sie die von ihm dargestellte Figur. Perfektes Timing ist gefragt, mitunter sogar Akrobatik.
    Die Kritiken nach der Rudolstädter Premiere jubelten: „Wahnsinn, der nackte Wahnsinn! Grandiose Premiere“, „wirklich jeder Akteur begeistert“ (Ostthüringer Zeitung), „ungeheuer leicht, ungemein erheiternd, wirklich komisch und an manchen Stellen so erschütternd, wie eine Welt eben ist, in der man sich zu Tode amüsiert“ (Thüringische Landeszeitung).

  • Sa 14.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk Sondershausen

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 14.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk No. 14 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit Theaterjugendclub, Junger Zirkus Zappelini und Gäste

  • So 15.01. 18.00 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Die Mutter aller Komödien“, „die lustigste Komödie der Welt“ – für Michael Frayns Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Das Stück ist sowohl eine „nicht enden wollende Pointenlawine“ (Ostthüringer Zeitung am 21.09.2015 zur Rudolstädter Premiere) als auch eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – ans Theater.
    Theater auf dem Theater. Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft sich durch eine Farce, in der ein Haus verkauft werden soll, um als Liebesnest zu dienen. Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) – und: ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble! Die Rudolstädter Darsteller sind sehr gefordert, denn sie wechseln ständig ihre Rolle. Eben noch sind sie der Schauspieler im Stück, und schon sind sie die von ihm dargestellte Figur. Perfektes Timing ist gefragt, mitunter sogar Akrobatik.
    Die Kritiken nach der Rudolstädter Premiere jubelten: „Wahnsinn, der nackte Wahnsinn! Grandiose Premiere“, „wirklich jeder Akteur begeistert“ (Ostthüringer Zeitung), „ungeheuer leicht, ungemein erheiternd, wirklich komisch und an manchen Stellen so erschütternd, wie eine Welt eben ist, in der man sich zu Tode amüsiert“ (Thüringische Landeszeitung).

  • Fr 20.01. 19.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan,– wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt, ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • So 22.01. 14.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Fr 27.01. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 28.01. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Am Beginn von Ernst von Dohnányis geistreicher Variationenfolge steht die Melodie des bekannten Kinderliedes „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Der ungarische Komponist zeigt uns mit viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise Humor, was alles in dieser schlichten Melodie steckt. Dass auch der schillernde Klavierpart alles andere als ein Kinderspiel ist, beweist der 1982 in Ungarn geborene Pianist István Lajkó.
    Ebenfalls mit viel Witz gewürzt ist Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie. Sie mutet an wie eine Sinfonie von Haydn oder Mozart, doch gerade dort, wo die Musik konventionell und unkompliziert erscheint, wartet Beethoven mit Überraschungen auf. Im zweiten Satz soll er außerdem dem Erfinder des Metronoms, Johann Nepomuk Mälzel, ein Denkmal gesetzt haben: Die tickenden Sechzehntel erinnern an ein aktives Metronom.
    Mit Spannung darf das kurze Orchesterstück von Jelena Dabi? erwartet werden. Sie ist Stipendiatin des Sondershäuser Kompositionsstipendiums und komponierte „The Crack“ im Jahr 2015 in der Musikstadt.

    Übrigens: Auch im Englischen ist die Melodie zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt, allerdings mit einem ganz anderen Text, denn hier heißt es: „Twinkle twinkle little star, how I wonder what you are …”.

    Klavier István Lajkó
    Musikalische Leitung Markus Huber
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 29.01. 15.00 Uhr
    La Bohème Saalfeld, Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 29.01. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Am Beginn von Ernst von Dohnányis geistreicher Variationenfolge steht die Melodie des bekannten Kinderliedes „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Der ungarische Komponist zeigt uns mit viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise Humor, was alles in dieser schlichten Melodie steckt. Dass auch der schillernde Klavierpart alles andere als ein Kinderspiel ist, beweist der 1982 in Ungarn geborene Pianist István Lajkó.
    Ebenfalls mit viel Witz gewürzt ist Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie. Sie mutet an wie eine Sinfonie von Haydn oder Mozart, doch gerade dort, wo die Musik konventionell und unkompliziert erscheint, wartet Beethoven mit Überraschungen auf. Im zweiten Satz soll er außerdem dem Erfinder des Metronoms, Johann Nepomuk Mälzel, ein Denkmal gesetzt haben: Die tickenden Sechzehntel erinnern an ein aktives Metronom.
    Mit Spannung darf das kurze Orchesterstück von Jelena Dabi? erwartet werden. Sie ist Stipendiatin des Sondershäuser Kompositionsstipendiums und komponierte „The Crack“ im Jahr 2015 in der Musikstadt.

    Übrigens: Auch im Englischen ist die Melodie zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt, allerdings mit einem ganz anderen Text, denn hier heißt es: „Twinkle twinkle little star, how I wonder what you are …”.

    Klavier István Lajkó
    Musikalische Leitung Markus Huber
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 01.02. 15.00 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan,– wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt, ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Fr 03.02. 19.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan,– wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt, ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Sa 04.02. 19.30 Uhr
    Sondershäuser Schlossball 2017 Achteckhaus Sondershausen

    Alle zwei Jahre öffnen das Achteckhaus und der Marstall vom Schloss Sondershausen ihre Türen und schmücken sich für das große gesellschaftliche Ereignis der Region – für den Sondershäuser Schlossball. Veranstaltet vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e. V., zieht er seit 2009 Gäste von nah und fern an.
    In fürstlichem Ambiente können Sie sich bis in die frühen Morgenstunden hinein einer rauschenden Ballnacht hingeben und sich dabei in frühere Jahrhunderte zurückversetzen lassen. Denn das Achteckhaus diente schon zu Fürstenzeiten als Festsaal.
    Den Auftakt macht das Loh-Orchester mit schwungvollen Walzerklängen. Im Anschluss lädt eine Band zu Tanzmusik ein, die keine Wünsche offen lässt. Und wer seinen Beinen in dieser besonderen Ballnacht zwischendurch eine erholsame Pause gönnen möchte, wird im dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das die Künstlerinnen und Künstler der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH gestalten, bestens unterhalten.

    Übrigens: Das Achteckhaus hieß früher „Karussell“. Fürst Christian Wilhelm von Schwarzburg-Sondershausen ließ das Gebäude 1709 als höfische Vergnügungsstätte bauen, indem er darin ein Karussell einbauen ließ. Es wurde im Keller durch Pferde angetrieben, oben konnten sich die Gäste auf Holzpferden im Kreise drehen lassen.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 05.02. 18.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Di 07.02. 19.00 Uhr
  • Fr 10.02. 19.30 Uhr
    ... und drin bist du Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Mit ihrer Namensvetterin, der Kaiserin von Österreich, hat Sissy nur gemein, dass sie gerne Gedichte schreibt. Sie fühlt sich unsicher, fehl am Platz und ist oft traurig. Das trifft auf viele junge Mädchen in ihrem Alter zu, doch Sissy hat Pech: Ein Arzt diagnostiziert ihre Symptome als „Borderline“ und lässt sie in eine psychiatrische Anstalt einweisen.
    Plötzlich ist Sissy offiziell verrückt. Aber ist sie verrückter als ihre Mitpatientin Maria, die sich angezündet hat, oder weniger verrückt als Lisbeth, die sich stolz selbst als Soziopathin bezeichnet? Es haben sich viele schon die Frage gestellt: Bin ich bereits verrückt, wenn ich nicht „normal“ bin? Mit „… und drin bist du“ geht der Theaterjugendclub dieser Frage nach.

    Übrigens: „Psyché“ bedeutet im Altgriechischen „Atem, Hauch“, aber auch „Seele“, „Bewusstsein“ und „Schmetterling“. In der Geschichte von „Amor und Psyche“ ist es der Name einer Königstochter, in die sich der Liebesgott verliebt.

  • Sa 11.02. 19.30 Uhr
    Die Räuber Theater Nordhausen, Großes Haus

    Getrieben von Neid und Eifersucht rivalisieren Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Und dessen Besitz. Da Karl der Erstgeborene ist, sieht er sich als rechtmäßiger Alleinerbe. Er führt im fernen Leipzig ein lustiges, lustvolles Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Deshalb nutzt er die Abwesenheit des Bruders und verfasst fingierte Briefe, die alle Welt glauben machen, Karl habe sich von der Familie losgesagt. Der alte Moor fällt auf die Intrige herein. Er enterbt und verstößt den älteren Sohn. Der empörte Karl will Genugtuung und übernimmt die Führung einer Räuberbande. Der Drang nach Gerechtigkeit und Freiheit endet in Gewalt und Mord. Wie viel Freiheit, wie viel „Vater“ braucht der Mensch?

    Übrigens: Warum erwarten wir Theaterbesucher von einem Klassiker wie „Die Räuber“ eigentlich seriöse Unterhaltung? Die Uraufführung 1782 in Mannheim war alles andere als seriös. Ein Zeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum!“

  • So 12.02. 14.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan,– wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt, ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Mi 15.02. 20.00 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Mit den „Loh-Konzerten“ trat das Loh-Orchester Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal öffentlich auf. In ihren Anfängen wurden sie im Freien gegeben, Spielort war das „Loh“, der heutige „Loh-Platz“ am Haus der Kunst. Seit 1962 sind die Loh- Konzerte im prachtvollen Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses zu erleben. Das vielseitige Programm reicht von leichterer unterhaltender Musik bis hin zu größerer Chormusik. Bisher fanden sie in den Sommermonaten statt. Um Sie über das Jahr verteilt in den Genuss der Loh-Konzerte kommen zu lassen, spielt das Loh-Orchester sie nun erstmals im Zeitraum von November bis Mai. Ein Schwerpunkt der Reihe sind daher fortan auch auf die Jahreszeiten bezogene Programme.

    Gustav Mahler, Totenfeier. Sinfonische Dichtung
    Samuel Barber, Agnus Dei
    Gabriel Fauré, Requiem op. 48

    Sopran Zinzi Frohwein, Bariton Thomas Kohl
    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 17.02. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Sa 18.02. 18.00 Uhr
    Singt mit! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Einmal mit den Profis auf die Bretter, die die Welt bedeuten! Hören Sie nicht nur zu – singen Sie mit!
    Erleben Sie die Bühne des Theater Nordhausen diesmal nicht aus der Sicht der Zuschauer, sondern stehen Sie gemeinsam mit dem Opernchor und dem Loh-Orchester Sondershausen auf der Bühne.
    Wir singen mit Ihnen einige der schönsten Chöre aus der Welt der Oper und Operette.

    Wir treffen uns zu mehreren Proben, erst nach Stimmen getrennt und dann alle zusammen. Den Konzertabend wollen wir mit einer After-Show-Party krönen. Zur kostenlosen Teilnahme können Sie sich an der Theaterkasse oder auf unserer Internetseite anmelden. Dort stellen wir Ihnen auch schon vor der ersten Probe das Notenmaterial zur Verfügung.

    Und das möchten wir – unter anderem – gemeinsam zur Aufführung bringen:

    Guiseppe Verdi, „Nabucco“; „Va, pensiero“ („Freiheitschor“)
    Johann Strauß, „Die Fledermaus“: „Im Feuerstrom der Reben“
    Irving Berlin, „Annie Get Your Gun“: „There’s No Business Like Show Business”
    Carl Maria von Weber, „Freischütz“: „Jägerchor“

  • So 19.02. 18.00 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Di 21.02. 19.30 Uhr
    Zu Fuß nach Rom - Auf dem Franziskusweg Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 22.02. 15.00 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Die Mutter aller Komödien“, „die lustigste Komödie der Welt“ – für Michael Frayns Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Das Stück ist sowohl eine „nicht enden wollende Pointenlawine“ (Ostthüringer Zeitung am 21.09.2015 zur Rudolstädter Premiere) als auch eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – ans Theater.
    Theater auf dem Theater. Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft sich durch eine Farce, in der ein Haus verkauft werden soll, um als Liebesnest zu dienen. Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) – und: ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble! Die Rudolstädter Darsteller sind sehr gefordert, denn sie wechseln ständig ihre Rolle. Eben noch sind sie der Schauspieler im Stück, und schon sind sie die von ihm dargestellte Figur. Perfektes Timing ist gefragt, mitunter sogar Akrobatik.
    Die Kritiken nach der Rudolstädter Premiere jubelten: „Wahnsinn, der nackte Wahnsinn! Grandiose Premiere“, „wirklich jeder Akteur begeistert“ (Ostthüringer Zeitung), „ungeheuer leicht, ungemein erheiternd, wirklich komisch und an manchen Stellen so erschütternd, wie eine Welt eben ist, in der man sich zu Tode amüsiert“ (Thüringische Landeszeitung).

  • Fr 24.02. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • So 26.02. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Georg Friedrich Händel, Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 („"Wassermusik"“)
    Christoph Ehrenfellner, Schubert-Paraphrasen auf „"Erlkönig"“, "„Der Tod und das Mädchen“", "„Der Musensohn"“ für Violine und Streichorchester
    Christoph Ehrenfellner, La Ballade op. 24 (2. Streichquartett in einer Fassung für Streichorchester)
    Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie C-Dur KV 425 ("„Linzer"“)

    Musikalische Leitung und Solovioline Christoph Ehrenfellner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 26.02. 19.30 Uhr
    FeinKOST mit Uwe Steimle Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mo 27.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Fasching ist ein Spaß für die ganze Familie! Daher spielen wir nicht nur ein buntes und mit viel Humor gespicktes Programm für alle jungen und jung gebliebenen Menschen, sondern laden schon vor dem Konzert – das um 18.18 Uhr beginnt – zu einem Kinderschminken ein. Und auch die eine oder andere Überraschung wartet auf die jungen Gäste. Natürlich ist es erlaubt, sich nach Herzenslust zu verkleiden!

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 28.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Fasching ist ein Spaß für die ganze Familie! Daher spielen wir nicht nur ein buntes und mit viel Humor gespicktes Programm für alle jungen und jung gebliebenen Menschen, sondern laden schon vor dem Konzert – das um 18.18 Uhr beginnt – zu einem Kinderschminken ein. Und auch die eine oder andere Überraschung wartet auf die jungen Gäste. Natürlich ist es erlaubt, sich nach Herzenslust zu verkleiden!

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 04.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Ein wahres percussionistisches Feuerwerk entfaltet das Konzert von Ferran Cruixent. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist schrieb ein derart effektvolles Stück, dass es sich seit seiner Uraufführung am 5. Mai 2011 im spanischen Gijon wie ein Lauffeuer durch die Konzertsäle verbreitet. Der Schlagzeuger des Loh-Orchesters Stefan Landes wird in diesem außergewöhnlichen Solokonzert zeigen, dass den Raffinessen und Klängen seines Instrumentariums keine Grenzen gesetzt sind.
    Georg Friedrich Händels festliche „Feuerwerksmusik“ entstand als Auftragswerk von König Georg II. von England und sollte 1749 das gigantische Feuerwerk bei den Londoner Feierlichkeiten anlässlich des Aachener Friedens begleiten. Als diese aber durch heftige Unwetter ins Wasser zu fallen drohten, hielt einzig Händels Musik den Widrigkeiten stand und wurde ohne pyrotechnische Begleitung aufgeführt.
    Mit Feuereifer schrieb Max Bruch seine schwelgerische 1. Sinfonie, und das an einem besonderen Ort: in Sondershausen. Dort war er 1867–1870 Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, dem späteren Loh-Orchester, und hatte neben seinen Verpflichtungen als Dirigent auch Zeit zu komponieren. Er widmete die 1. Sinfonie Johannes Brahms, die Sondershäuser Hofkapelle brachte sie am 26. Juli 1868 in Sondershausen zur Uraufführung.

    Übrigens: Schlagzeuger lieben es, Rekorde aufzustellen. Im Jahr 2006 zum Beispiel trommelte der Drummer der US -amerikanischen Band „Dog Eat Dog“ 84 Stunden am Stück. Nur alle vier Stunden durfte er 15 Minuten Pause machen!

    Schlagzeug Stefan Landes
    Musikalische Leitung Peter Kuhn
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 04.03. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • So 05.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Ein wahres percussionistisches Feuerwerk entfaltet das Konzert von Ferran Cruixent. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist schrieb ein derart effektvolles Stück, dass es sich seit seiner Uraufführung am 5. Mai 2011 im spanischen Gijon wie ein Lauffeuer durch die Konzertsäle verbreitet. Der Schlagzeuger des Loh-Orchesters Stefan Landes wird in diesem außergewöhnlichen Solokonzert zeigen, dass den Raffinessen und Klängen seines Instrumentariums keine Grenzen gesetzt sind.
    Georg Friedrich Händels festliche „Feuerwerksmusik“ entstand als Auftragswerk von König Georg II. von England und sollte 1749 das gigantische Feuerwerk bei den Londoner Feierlichkeiten anlässlich des Aachener Friedens begleiten. Als diese aber durch heftige Unwetter ins Wasser zu fallen drohten, hielt einzig Händels Musik den Widrigkeiten stand und wurde ohne pyrotechnische Begleitung aufgeführt.
    Mit Feuereifer schrieb Max Bruch seine schwelgerische 1. Sinfonie, und das an einem besonderen Ort: in Sondershausen. Dort war er 1867–1870 Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, dem späteren Loh-Orchester, und hatte neben seinen Verpflichtungen als Dirigent auch Zeit zu komponieren. Er widmete die 1. Sinfonie Johannes Brahms, die Sondershäuser Hofkapelle brachte sie am 26. Juli 1868 in Sondershausen zur Uraufführung.

    Übrigens: Schlagzeuger lieben es, Rekorde aufzustellen. Im Jahr 2006 zum Beispiel trommelte der Drummer der US -amerikanischen Band „Dog Eat Dog“ 84 Stunden am Stück. Nur alle vier Stunden durfte er 15 Minuten Pause machen!

    Schlagzeug Stefan Landes
    Musikalische Leitung Peter Kuhn
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 06.03. 19.30 Uhr
    Island - Magie einer Insel Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 07.03. 15.00 Uhr
    La Bohème Saalfeld, Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …


    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Extrachor, Kinderchor, Statisterie des Theaters Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 07.03. 18.00 Uhr
    3. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 08.03. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 08.03. 18.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

  • Fr 10.03. 19.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Sa 11.03. 19.30 Uhr
    Die Verwandlung Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Mit diesem Satz beginnt Franz Kafkas unübertroffene Schilderung eines Albtraums, die zugleich auch ein Fall literarischer Hochkomik ist. Der Composer in Residence Christoph Ehrenfellner wird mit diesem Kammerspiel für ein junges Publikum seine erste Komposition speziell für das Theater Nordhausen vorstellen. Es sind die vieldeutigen Leerstellen in Kafkas Text, die für die Musik einen großen Entfaltungsraum bieten. Zusammen mit dem szenischen Geschehen werden die Klänge die Abstufungen zwischen Grauen und Komik intensivieren und das zeitlose Werk für uns heute erlebbar machen.

    Übrigens: Von Max Brod forderte Kafka in seinem Testament, alle Briefe, Manuskripte und unvollendeten Romane zu vernichten. Zum Glück für die deutschsprachige Literatur hat sich der Freund nicht daran gehalten.

  • So 12.03. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Georg Friedrich Händel, Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 („"Wassermusik"“)
    Christoph Ehrenfellner, Schubert-Paraphrasen auf „"Erlkönig"“, "„Der Tod und das Mädchen“", "„Der Musensohn"“ für Violine und Streichorchester
    Christoph Ehrenfellner, La Ballade op. 24 (2. Streichquartett in einer Fassung für Streichorchester)
    Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie C-Dur KV 425 ("„Linzer"“)

    Musikalische Leitung und Solovioline Christoph Ehrenfellner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 12.03. 14.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Di 14.03. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst Sondershausen
  • Mi 15.03. 15.00 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus