Premiere

Sa | 03.09. | 19.30 Uhr

Operngala - TN LOS!

Spielzeitauftakt des Musiktheaters

Vorstellung

So | 04.09. | 18.00 Uhr

Operngala - TN LOS!

Spielzeitauftakt des Musiktheaters

Vorstellung

Mi | 07.09. | 15.00 Uhr

Operngala - TN LOS!

Spielzeitauftakt des Musiktheaters

Vorstellung

Sa | 10.09. | 19.30 Uhr

Operngala - TN LOS!

Spielzeitauftakt des Musiktheaters

Premiere

So | 11.09. | 11.00 Uhr

Wenn ich ein Vöglein wär

Volkslieder-Oper von Christian Georg Fuchs

Vorstellung

So | 11.09. | 18.30 Uhr

Küchenklatsch bei Klajner

Die Theater-Kochshow

Premiere

Fr | 16.09. | 19.30 Uhr

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

  • 08.2016

    August

  • 09.2016

    September

  • 10.2016

    Oktober

  • 11.2016

    November

  • 12.2016

    Dezember

  • 01.2017

    Januar

  • 02.2017

    Februar

  • 03.2017

    März

  • 04.2017

    April

  • 05.2017

    Mai

  • 06.2017

    Juni

  • 07.2017

    Juli

  • Sa 03.09. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 04.09. 11.00 Uhr
  • So 04.09. 18.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Mi 07.09. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 10.09. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Achteckhaus Sondershausen

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 11.09. 11.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • So 11.09. 14.00 Uhr
    Theaterfest Theaterplatz Nordhausen
  • So 11.09. 18.30 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Foyer
  • Fr 16.09. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 17.09. 19.30 Uhr
    Orientalische Gala "Best of" Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 18.09. 11.00 Uhr
    Sonne, Mond und Sterne Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der Sultan ist mondsüchtig. Nacht für Nacht sitzt er im Bett, sieht aus dem Fenster und betrachtet den Mond. Dabei kommen ihm viele Fragen. Aber niemand hat Antworten darauf. Also muss er sie selbst finden. Er lässt einen hohen Turm bauen, und zusammen mit der Erzählerin machen sich die Kinder auf, dem Sultan auf seinem Weg zu den Sternen zu folgen.

    Übrigens: Als Stern bezeichnet man einen Himmelskörper, der, wie unsere Sonne, selber leuchtet. Fast alle leuchtenden Punkte am Himmel sind weit entfernte Sonnen.

  • So 18.09. 14.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Di 20.09. 10.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 21.09. 10.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Fr 23.09. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 24.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Das 1. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit ist zugleich die erste Begegnung unseres Konzertpublikums mit dem neuen Generalmusikdirektor Michael Helmrath sowie Christoph Ehrenfellner, dem Composer in Residence. Allerdings zeigt sich dieser (noch) nicht als Komponist, sondern als virtuoser Geiger. Mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert präsentiert er gleich eines der ganz großen Konzerte, an dem künstlerische Reife und technische Meisterschaft eines jeden Interpreten gleichermaßen gemessen werden. Es ist Beethovens einziges vollendetes Violinkonzert und durch seine sinfonischen Dimensionen ein Unikum.
    Für Johannes Brahms war der Name Beethoven Segen und Fluch zugleich. Denn dessen sinfonisches Erbe war zu übermächtig, als dass Brahms seinen eigenen sinfonischen Erstling ungezwungen hätte aus der Taufe heben können. Er wollte den von ihm Bewunderten schließlich nicht einfach nachahmen.
    Mehr als 14 Jahre rang Brahms mit seiner 1. Sinfonie, doch dann legte sie schließlich den Grundstein für seinen Ruf, einer der größten Sinfoniker nach Beethoven zu sein.

    Übrigens: Das Hornthema im Finale der 1. Sinfonie schickte Brahms einst als Geburtstagsgruß an Clara Schumann mit den Worten: „Hoch auf’m Berg, tief im Tal grüß ich dich viel tausend mal!“

    Violine Christoph Ehrenfellner
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 24.09. 19.30 Uhr
    Ballettgala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    „Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“
    Hermann Hesse

    Bereit zu Aufbruch und künstlerischer Reise präsentiert sich die frisch formierte Ballettcompagnie, das Ballett TN LOS !, mit ihrem neuen Direktor, dem italienischen Choreographen und Regisseur Ivan Alboresi.
    Noch bevor ein erstes gemeinsames Ballett die Zuschauer in seinen Bann ziehen kann, stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer in der festlichen Ballettgala einzeln vor. Junge Künstlerinnen und Künstler, die bis vor kurzem zum Teil noch gar nicht ahnten, dass es Nordhausen gibt, wollen sich in die Herzen des Publikums tanzen, und einige, die unsere Herzen in den vergangenen Jahren bereits eroberten, bedanken sich für die ihnen entgegengebrachte Sympathie, indem sie ihr Engagement in Nordhausen verlängert haben. Zum Blick nach vorn gehört in der Ballettgala auch ein erster Eindruck vom gerade entstehenden großen Ballettabend – von Tschaikowskys „Schwanensee“.

    Übrigens: Ballettdirektor Ivan Alboresi macht auch als Musicalregisseur von sich reden. In Nordhausen wird er Wildhorns „Dracula“ inszenieren.

  • So 25.09. 11.00 Uhr
    Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Rrrrrringgggg!!!“ Gerade eben wollten Löschmeister Wasserhose und die anderen Feuerwehrleute ihre Pause machen, da geht’s schon los! Bei Oma Eierschecke brennt’s! Und dann muss der kleine Emil Zahnlücke gerettet werden, der ins Eis eingebrochen ist ... Und was ist mit der Linde im Tierpark? Kaffee und Stulle bleiben erst einmal in Becher und Büchse, wenn es zu den wohl spektakulärsten Einsätzen der Feuerwehrgeschichte bimmelt!
    Das Theater Nordhausen freut sich über die neue Kooperation mit dem schwarzweissfigurentheater. Nachdem der Nordhäuser Figurenspieler Patrick Jech bereits zu den Frühlingsrollen mit „Lieber Hoppelpoppel, wo bist du?“ und in der Advents- und Weihnachtszeit mit „Die Weihnachtsgans Auguste“ im Theater unterm Dach zu erleben war, können wir nun mehrfach im Jahr Figurentheater mit unterschiedlichsten Puppenformen im Theater unterm Dach zeigen. Aber natürlich ist Patrick Jech auch weiterhin mobil und spielt in Kindergärten und Grundschulen der Region – ab Mai auch mit seiner neuesten Produktion „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“.

  • So 25.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das 1. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit ist zugleich die erste Begegnung unseres Konzertpublikums mit dem neuen Generalmusikdirektor Michael Helmrath sowie Christoph Ehrenfellner, dem Composer in Residence. Allerdings zeigt sich dieser (noch) nicht als Komponist, sondern als virtuoser Geiger. Mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert präsentiert er gleich eines der ganz großen Konzerte, an dem künstlerische Reife und technische Meisterschaft eines jeden Interpreten gleichermaßen gemessen werden. Es ist Beethovens einziges vollendetes Violinkonzert und durch seine sinfonischen Dimensionen ein Unikum.
    Für Johannes Brahms war der Name Beethoven Segen und Fluch zugleich. Denn dessen sinfonisches Erbe war zu übermächtig, als dass Brahms seinen eigenen sinfonischen Erstling ungezwungen hätte aus der Taufe heben können. Er wollte den von ihm Bewunderten schließlich nicht einfach nachahmen.
    Mehr als 14 Jahre rang Brahms mit seiner 1. Sinfonie, doch dann legte sie schließlich den Grundstein für seinen Ruf, einer der größten Sinfoniker nach Beethoven zu sein.

    Übrigens: Das Hornthema im Finale der 1. Sinfonie schickte Brahms einst als Geburtstagsgruß an Clara Schumann mit den Worten: „Hoch auf’m Berg, tief im Tal grüß ich dich viel tausend mal!“

    Violine Christoph Ehrenfellner
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 27.09. 09.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 28.09. 09.00 Uhr
    Wenn ich ein Vöglein wär Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Volks- und Kinderlieder scheinen so simpel und sind doch voll von Träumen, Sehnsüchten, Spott und spannenden Geschichten. Tolle Musik sind sie obendrein und echte Ohrwürmer. Viele gute Gründe, um daraus eine kleine Oper zusammenzustellen, in der – wie in der großen Oper auch – aus Gefühlen ein Gesang wird. Mit den Mitteln des Figurentheaters erzählen wir eine Geschichte von Jägern, Wölfen, Segelschiffchen und Mädchen, die zum Tanz gehen.
    Für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Entdecken, für die Erwachsenen zur Auffrischung und für alle als Ermutigung, einfach mal wieder drauflos zu singen!

    Übrigens: Für die große Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ trugen Clemens Brentano und Achim von Arnim viele Texte zusammen, aber leider nicht die dazugehörigen Melodien.

  • Mi 28.09. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah "Schwanensee" Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 30.09. 19.30 Uhr
    Rock meets Classic Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 01.10. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 03.10. 10.00 Uhr
    Maus-Türöffner-Tag Theater Nordhausen, Großes Haus

    Am 3. Oktober findet der 5. deutschlandweite jährliche Maus-Türöffner-Tag statt, zu dem Betriebe ihre Pforten für Kinder öffnen. Auch das Theater Nordhausen ist in diesem Jahr mit einem großen Mitmach-Programm dabei.


    09.00 Uhr Theaterrallye für Kids ab 6 Jahren und Theaterführung für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren.
    10.15 Uhr Technikshow – Bühnen-, Tontechniker und Beleuchter zeigen, was sie drauf haben.
    11.00 Uhr Der Luftballonverkäufer im TuD. Zählkarten gibt es an der Theaterkasse.
    12.00 Uhr Lach- und Sachgeschichten Lach- und Sachgeschichten mit Musikern des Loh-Orchesters, einer Schauspielerin, einer Opernsängerin, einer Kostüm- und einer Maskenbildnerin.

    Anmeldung unter: henne@theater-nordhausen.de oder (0 36 31) 6 26 01 68

    Ab 11.00 Uhr bietet das Da Capo einen Familienbrunch an.

  • Fr 07.10. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Sa 08.10. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 08.10. 19.30 Uhr
    Rock meets Classic Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 09.10. 11.00 Uhr
    Kammerkonzert Cruciskirche Sondershausen

    Max Bruch, Streichquartett c-Moll WoO (1852)
    Max Reger, Auswahl aus seiner Kammermusik

    Klavier Ronald Uhlig
    Violine Sophia Posselt, Liliane Hazin-Dorus
    Viola Artur Hubert
    Violoncello Matthias Weicker

  • So 09.10. 14.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Di 11.10. 19.30 Uhr
    Atlas der unentdeckten Länder Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 12.10. 18.00 Uhr
    1. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesen Konzerten können Sie nach einem langen Arbeitstag eine Stunde unterhaltsame klassische Musik genießen, sich entspannen und den Alltag hinter sich lassen. Im Anschluss sind Sie eingeladen, den Abend mit kulinarischen Genüssen bei einem unserer Restaurantpartner gemütlich ausklingen zu lassen.


    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 „La Casa del Diavolo“ („Das Haus des Teufels“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

     

    Den Termin entnehmen Sie bitte unseren regelmäßigen Publikationen.

  • Fr 14.10. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Sa 15.10. 18.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 16.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 „La Casa del Diavolo“ („Das Haus des Teufels“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 16.10. 11.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 16.10. 18.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • So 16.10. 18.00 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • Mi 19.10. 15.00 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 22.10. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • So 23.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Henri-Joseph Rigel, Sinfonie c-Moll op. 12 Nr. 4
    Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert G-Dur KV 216
    Luigi Boccherini, Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 „La Casa del Diavolo“ („Das Haus des Teufels“)

    Violine Charlotte Kraemer
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 23.10. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • So 23.10. 17.00 Uhr
    Reineke Fuchs Schloss Sondershausen, Liebhabertheater
    Premiere

    In unruhiger Zeit, geprägt von Umsturz und Krieg, schrieb sich Goethe seinen Unmut mit einer bösen Satire von der Seele: „Reineke Fuchs“ heißt seine Sammlung von Streichen und Frechheiten des listigen Fabelwesens. Der schlaue Räuber kann sich mit Mut und Tücke aus schwierigen Situationen befreien und hält dabei den Mächtigen den Spiegel vor. Das ist immer noch so bösartig aktuell und treffend witzig wie im Jahr 1793, als Goethes Versepos erschien. In der Form der szenischen Lesung mit tierischen Puppen präsentieren wir den Klassiker frei von Staub und Mottenkugeln als großes Vergnügen für Menschen von heute.

    Übrigens: Viele Fabelnamen der Tiere werden auch heute verwendet: der Hase Lampe, der Wolf Isegrim, der Bär Braun, der Dachs Grimbart, der Löwe Nobel und das Huhn Kratzfuß.

  • Di 25.10. 15.00 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 29.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Einen Hauch von französischer Eleganz verströmt der erste Teil unseres Sinfoniekonzertes. Gabriel Fauré komponierte die Bühnenmusik zu der Commedia dell’arte „Masques et Bergamasques“ im Auftrag des Fürsten von Monaco. In der später zusammengestellten Suite vereinte er quirlige und stimmungsvolle Tänze zu einem kurzweiligen Konzertstück.
    Die überschwängliche Musik von Henri Tomasis Konzert für Posaune ist gespickt mit Tanzrhythmen, jazzigen Klängen und impressionistischen Elementen. Unser Solist Jörgen van Rijen gehört zur Crème de la Crème unter den Posaunisten, er ist Soloposaunist des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters.
    Mit tänzerischem Elan knüpft die 5. Sinfonie von Antonín Dvorák auf eine ganz eigene Weise an den ersten Teil des Programms an. Unverkennbar böhmisch ist die Musik dieser Sinfonie, mit der Dvo?ák zu seiner Tonsprache fand. Aufgrund ihrer naturhaften Atmosphäre wird sie auch gerne als „böhmische Pastorale“ bezeichnet.

    Übrigens: Antonín Dvorák komponierte unermüdlich, er machte selber Musik und hatte eine große Familie. Da brauchte er wohl keine Hobbies mehr, könnte man meinen. Doch Dvorák züchtete außerdem Tauben und hegte eine besondere Leidenschaft für Lokomotiven.

    Posaune Jörgen van Rijen
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 29.10. 19.30 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    Michael Frayns legendäre Erfolgskomödie ist eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – also ans Theater!
    Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft voller Ernst mit dem Schwersten, das es im Theater geben soll, mit einem heiteren Stück! Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) und – na klar, ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble. Die Mischung ist fatal … Wir erleben die bis in die Nachtstunden ausufernde Generalprobe, bei gedrehter Bühne backstage den Tourneealltag mit dem Stück und wieder mit dem Blick auf die Bühne das Chaos der letzten Vorstellung, den nackten Wahnsinn eben!

    Übrigens: Der Theaterbesuch lohnt sich: Auf weichen Sesseln sitzend flieht der Zuschauer für ein paar Stunden in eine Welt gut funktionierender, anscheinend konstruierter Theatergags. Doch Achtung: Schon Shakespeare wusste: „Die ganze Welt ist Bühne!“

  • So 30.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Einen Hauch von französischer Eleganz verströmt der erste Teil unseres Sinfoniekonzertes. Gabriel Fauré komponierte die Bühnenmusik zu der Commedia dell’arte „Masques et Bergamasques“ im Auftrag des Fürsten von Monaco. In der später zusammengestellten Suite vereinte er quirlige und stimmungsvolle Tänze zu einem kurzweiligen Konzertstück.
    Die überschwängliche Musik von Henri Tomasis Konzert für Posaune ist gespickt mit Tanzrhythmen, jazzigen Klängen und impressionistischen Elementen. Unser Solist Jörgen van Rijen gehört zur Crème de la Crème unter den Posaunisten, er ist Soloposaunist des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters.
    Mit tänzerischem Elan knüpft die 5. Sinfonie von Antonín Dvorák auf eine ganz eigene Weise an den ersten Teil des Programms an. Unverkennbar böhmisch ist die Musik dieser Sinfonie, mit der Dvo?ák zu seiner Tonsprache fand. Aufgrund ihrer naturhaften Atmosphäre wird sie auch gerne als „böhmische Pastorale“ bezeichnet.

    Übrigens: Antonín Dvorák komponierte unermüdlich, er machte selber Musik und hatte eine große Familie. Da brauchte er wohl keine Hobbies mehr, könnte man meinen. Doch Dvorák züchtete außerdem Tauben und hegte eine besondere Leidenschaft für Lokomotiven.

    Posaune Jörgen van Rijen
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 01.11. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 02.11. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Haus der Kunst Sondershausen
  • Mi 02.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Do 03.11. 20.00 Uhr
    Vita. Chronik eines Stillstandes Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Fr 04.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 05.11. 15.00 Uhr
    Operettencafé "Luisa Fernanda" Theaterrestaurant Da Capo
  • Sa 05.11. 19.30 Uhr
    Trinke! Was klar ist! Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

    „Hier stehe ich und kann nicht anders und trinke jetzt ein Glas Nordhäuser Doppelkorn.“ 1516, Anonymus, fälschlicherweise Luther zugeschrieben.
    Ein gemütlicher Abend mit viel Musik in stimmigem Ambiente. Luther kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen direkt in die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist nähern sich dem Wirken Luthers in Nordhausen auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und so manch überliefertem Zitat wie z. B. „Die Welt ist wie ein betrunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er zur anderen wieder herab.“
    Der Zuschauer erlebt in der historischen Atmosphäre der Kornbrennerei einen humorvollen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen.

  • So 06.11. 18.00 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 09.11. 20.00 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Mit den „Loh-Konzerten“ trat das Loh-Orchester Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal öffentlich auf. In ihren Anfängen wurden sie im Freien gegeben, Spielort war das „Loh“, der heutige „Loh-Platz“ am Haus der Kunst. Seit 1962 sind die Loh-Konzerte im prachtvollen Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses zu erleben. Das vielseitige Programm reicht von leichterer unterhaltender Musik bis hin zu größerer Chormusik. Bisher fanden sie in den Sommermonaten statt. Um Sie über das Jahr verteilt in den Genuss der Loh-Konzerte kommen zu lassen, spielt das Loh-Orchester sie nun erstmals im Zeitraum von November bis Mai. Ein Schwerpunkt der Reihe sind daher fortan auch auf die Jahreszeiten bezogene Programme.

    Joseph Haydn, Sinfonie D-Dur Hob. I/73 („La Chasse“)
    Edvard Grieg, Im Herbst. Konzertouvertüre
    Bohuslav Martinů, Sinfonia Concertante op. H.322 für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello
    Émile Waldteufel, Herbstweisen. Walzer

    Oboe Hanna-Elisabeth Gabriel
    Fagott Susanne Jacoby
    Violine Liliane Hazin-Dorus
    Violoncello Sebastian Hennemann
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 11.11. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 12.11. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 12.11. 19.30 Uhr
    JazzRabazz Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 15.11. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen
    Premiere

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Di 15.11. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 16.11. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 16.11. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Haus der Kunst Sondershausen

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 18.11. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 19.11. 19.30 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • So 20.11. 14.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 23.11. 15.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 25.11. 19.30 Uhr
    Operngala - TN LOS! Saalfeld Meininger Hof

    Endlich – mit der Operngala ist die theaterlose Zeit des Sommers vorbei!
    Wer wird sich zur Gala mit wem zeigen? Wer hat eine Neue oder einen Neuen neben sich? Gibt es ausgefallene Garderobe zu bewundern? Und vor allem: Was werden sie singen, was wird das Loh-Orchester spielen? Bleiben Sie neugierig! Hier werden die Antworten auf die Eingangsfragen noch nicht verraten, also, wer sich zur Gala mit wem im Duett zeigt, oder welcher Publikumsliebling welchen „Neuen“ auf der Bühne neben sich haben wird! Ein einziges Geheimnis sei hier allerdings schon gelüftet: Zur Operngala stellt sich mit Christoph Ehrenfellner erstmals der Composer in Residence seinem Publikum vor, der für drei Jahre das musikalische Geschehen in Nordthüringen bereichern wird.
    Ein Intendanzwechsel bringt neue Gesichter und neue Ideen mit sich. Intendant Daniel Klajners neue Ideen knüpfen konzeptionell an Bewährtes an. Und so können die Besucher in der Operngala den Sängern begegnen, die sie durch die Spielzeit begleiten werden, und gleichzeitig ihre erste sinnliche Bekanntschaft mit dem zu erwartenden Repertoire machen. Folgen Sie den Sängern beispielsweise zur „Bohème“ nach Paris oder zu „Luisa Fernanda“, einer spanischen Operettenheldin!

    Übrigens: Dass wir diesen Abend als „Gala“ bezeichnen, geht auf das altfranzösische „gale“ für Vergnügen zurück. Der Vorname Gala dagegen leitet sich aus dem Griechischen her und steht für Ruhe und Stille.

  • Sa 26.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Peter I. Tschaikowsky, der ewig an sich selbst Zweifelnde, komponierte sein berühmt gewordenes Violinkonzert wie im Rausch. „In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit“, schrieb er euphorisch. Pure Lebensfreude strömt aus diesem Werk, das nach schwerem seelischem Leid mit scheinbar großer Leichtigkeit entstand. Unsere Solistin Liv Migdal dürfte für viele Konzertbesucher des Loh-Orchesters keine Unbekannte sein, denn in den vergangenen Jahren brillierte sie u. a. mit Musik des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Tschaikowskys schwungvoller „Slawischer Marsch“ verbindet serbische Volkslieder mit der damaligen russischen Nationalhymne.
    Eine Hommage an Tschaikowsky ist die „Fantaisie Pathétique“ unseres Composers in Residence. Sie ist unmittelbar bezogen auf Tschaikowskys 6. Sinfonie, und, so Ehrenfellner, „in ihrem Wesen Kommentar, Weiterführung und Referenz an den verehrten russischen Meister“. Christoph Ehrenfellner selbst wird die Aufführung seines Werkes durch einführende Worte begleiten. Die „Steppenskizze aus Mittelasien“ von Tschaikowskys Landsmann Alexander Borodin eröffnet den Abend mit sehnsuchtsvollen Klängen.

    Übrigens: Christoph Ehrenfellners „Fantaisie Pathétique“ brachte im Jahr 2012 Daniel Klajner mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse zur Uraufführung.

    Violine Liv Migdal
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 26.11. 19.30 Uhr
    Ballettgala - TN LOS! Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“
    Hermann Hesse

    Bereit zu Aufbruch und künstlerischer Reise präsentiert sich die frisch formierte Ballettcompagnie, das Ballett TN LOS !, mit ihrem neuen Direktor, dem italienischen Choreographen und Regisseur Ivan Alboresi.
    Noch bevor ein erstes gemeinsames Ballett die Zuschauer in seinen Bann ziehen kann, stellen sich die Tänzerinnen und Tänzer in der festlichen Ballettgala einzeln vor. Junge Künstlerinnen und Künstler, die bis vor kurzem zum Teil noch gar nicht ahnten, dass es Nordhausen gibt, wollen sich in die Herzen des Publikums tanzen, und einige, die unsere Herzen in den vergangenen Jahren bereits eroberten, bedanken sich für die ihnen entgegengebrachte Sympathie, indem sie ihr Engagement in Nordhausen verlängert haben. Zum Blick nach vorn gehört in der Ballettgala auch ein erster Eindruck vom gerade entstehenden großen Ballettabend – von Tschaikowskys „Schwanensee“.

    Übrigens: Ballettdirektor Ivan Alboresi macht auch als Musicalregisseur von sich reden. In Nordhausen wird er Wildhorns „Dracula“ inszenieren.

  • So 27.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Peter I. Tschaikowsky, der ewig an sich selbst Zweifelnde, komponierte sein berühmt gewordenes Violinkonzert wie im Rausch. „In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit“, schrieb er euphorisch. Pure Lebensfreude strömt aus diesem Werk, das nach schwerem seelischem Leid mit scheinbar großer Leichtigkeit entstand. Unsere Solistin Liv Migdal dürfte für viele Konzertbesucher des Loh-Orchesters keine Unbekannte sein, denn in den vergangenen Jahren brillierte sie u. a. mit Musik des Teufelsgeigers Niccolò Paganini. Tschaikowskys schwungvoller „Slawischer Marsch“ verbindet serbische Volkslieder mit der damaligen russischen Nationalhymne.
    Eine Hommage an Tschaikowsky ist die „Fantaisie Pathétique“ unseres Composers in Residence. Sie ist unmittelbar bezogen auf Tschaikowskys 6. Sinfonie, und, so Ehrenfellner, „in ihrem Wesen Kommentar, Weiterführung und Referenz an den verehrten russischen Meister“. Christoph Ehrenfellner selbst wird die Aufführung seines Werkes durch einführende Worte begleiten. Die „Steppenskizze aus Mittelasien“ von Tschaikowskys Landsmann Alexander Borodin eröffnet den Abend mit sehnsuchtsvollen Klängen.

    Übrigens: Christoph Ehrenfellners „Fantaisie Pathétique“ brachte im Jahr 2012 Daniel Klajner mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse zur Uraufführung.

    Violine Liv Migdal
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 02.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 03.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • So 04.12. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Eduard Toldra, Vistes al mar
    Johann Gottfried Stölzel, Tobak du edle Panacée vor heldenmütge Seelen. Tabakskantate für Bass, Streicher und Continuo
    Johann Sebastian Bach, Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211) („Kaffeekantate“) (Auszüge)
    Anton Fils, Sinfonie g-Moll

    Musikalische Leitung Sergi Roca
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 04.12. 15.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Haus der Kunst Sondershausen
  • So 04.12. 16.00 Uhr
    Schäferweihnacht Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 06.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Di 06.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 07.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 07.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Mi 07.12. 18.00 Uhr
    2. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 08.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Do 08.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 09.12. 09.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 09.12. 11.00 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Fr 09.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 10.12. 14.30 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Sa 10.12. 16.30 Uhr
    Aladin und die Wunderlampe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wunschlos glücklich zu sein, wie könnte das gehen? Der Junge Aladin träumt sich als Seemann in ferne Länder und vergisst alles um sich herum. Dabei müsste er seiner Mutter beim Geldverdienen helfen, denn nach dem Tod seines Vaters leben beide in bitterer Armut. Da taucht eines Tages ein geheimnisvoller Mann auf und schickt Aladin in eine Höhle voller Gold und Edelsteine, um nur eine alte verbeulte Lampe zu holen. Doch der Junge durchschaut den Plan, verschafft sich die Lampe und ergründet ihr Geheimnis: Ein Geist wohnt darin, der jeden Wunsch erfüllt. Doch der alte Mann, der niemand anderes ist als der egozentrische Zauberer Kittifix, will Aladin sein Glück nicht gönnen …
    „Aladin und die Wunderlampe“ kam aus dem Orient zu uns und versammelt verschiedene morgenländische Märchenmotive zu einer packenden Geschichte voller Magie und Abenteuer. Rosmarie Vogtenhubers Version lebt von witzigen Figuren, einer actionreichen Handlung und sprühender Situationskomik. Zu Weihnachten ein Märchen aus der Region, in der auch die Weihnachtsgeschichte selbst stattfand.

    Übrigens: Die Vorsilbe „Al-“ weist auf die Herkunft aus dem Arabischen hin: Aladin, Allah, Algebra, Algorithmus, Alhambra, Alkohol.

  • Sa 10.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 10.12. 18.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Eduard Toldra, Vistes al mar
    Johann Gottfried Stölzel, Tobak du edle Panacée vor heldenmütge Seelen. Tabakskantate für Bass, Streicher und Continuo
    Johann Sebastian Bach, Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211) („Kaffeekantate“) (Auszüge)
    Anton Fils, Sinfonie g-Moll

    Musikalische Leitung Sergi Roca
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 11.12. 11.00 Uhr
    Sturmfreie Bude No. 12 Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    „Das Floß ist los!“ heißt das Motto dieser zwölften Raumerkundung des Jungen Zirkus Zappelini. Am 15. Oktober 2016 legt es im Theater unterm Dach ab. An Bord Zauberer, Artisten und jede Menge Unvorhersehbares.

  • So 11.12. 18.00 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Mi 14.12. 15.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Fr 16.12. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 17.12. 19.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 18.12. 11.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 18.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 19.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Mo 19.12. 19.30 Uhr
    Die Herkuleskeule Dresden Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 20.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Di 20.12. 19.30 Uhr
    Die Herkuleskeule Dresden Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 21.12. 10.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Mi 21.12. 19.30 Uhr
    Krippenspiel mit Olaf Schubert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 22.12. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Fr 23.12. 19.30 Uhr
    La Bohème Theater Nordhausen, Großes Haus

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Markus Popp
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 26.12. 18.00 Uhr
    Schwanensee Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem Paukenschlag macht die neu formierte Compagnie auf sich aufmerksam: Sie interpretiert das Ballett der klassischen Ballette überhaupt, „Schwanensee“.
    Eine Sehnsucht nach „Schwanensee“ hat Ballettdirektor Ivan Alboresi erfasst, als er sein Programm für Nordhausen entwarf. Prinz Siegfried empfindet diese Sehnsucht auch, denn er verzehrt sich nach der wahren Liebe. Sie erscheint ihm als ein Wesen, das nicht von dieser Welt ist, als Schwanenprinzessin Odette. Aufrichtige Liebe könnte den Zauber, der auf ihr lastet, bannen und sie in die Wirklichkeitholen. Siegfried schwört dem weißen Schwan die Treue.
    Ist es tatsächlich Zauberer Rotbart, der Siegfried die beinahe identische, aber auch erotisch begehrenswerte Schönheit Odile präsentiert? Oder ist Siegfried sein eigener Dämon, der nach einer irdischeren Liebe sucht? Für Odile, den schwarzen Schwan, der ihm einen Moment wie Odette erscheint, verrät Siegfried seine reine Liebe. Die Entscheidung für Odile kostet den weißen Schwan das Leben, ein Ideal stirbt. Ivan Alboresi ist angetreten, um die Sehnsucht nach dem weißen Schwan gegen alle Versuchungen zu behaupten.

    Übrigens: Dass der Rat der Stadt Münster 2006 diskutierte, einen schwarzen Schwan ins Wappen aufzunehmen, ist leider nicht auf Tschaikowskys Ballett zurückzuführen. Der Anlass ist dennoch nicht weniger poetisch: Der Münsteraner Trauerschwan Petra liebte innig ein schwanengleiches weißes Tretboot!

  • Di 27.12. 18.00 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Mi 28.12. 19.30 Uhr
    Freude, schöner Götterfunken Theater Nordhausen, Großes Haus

    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Do 29.12. 15.00 Uhr
    Tanzstudio Radeva Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Do 29.12. 19.30 Uhr
    Freude, schöner Götterfunken Haus der Kunst Sondershausen

    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 30.12. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 31.12. 14.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • Sa 31.12. 19.30 Uhr
    The Pirate Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Gráinne Ní Mháille, die außergewöhnliche Irin, die von den Engländern Grace O’Malley genannt wurde, lebte im 16. Jahrhundert. Sie wollte als Piratin zur See fahren, und sie wollte Irland gegen die englischen Eroberer verteidigen. Unglücklich verliebt, verraten und der britischen Krone ausgeliefert, errang Grace ihren größten Sieg: Königin Elisabeth I. erkannte in ihr eine ebenbürtige Persönlichkeit und gab ihr die Freiheit zurück!
    Die Pirate Queen wurde durch Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil, die Schöpfer von „Les Misérables“ und „Miss Saigon“, auch zur Musicalheldin. Im Musical, das fast ohne gesprochene Dialoge auskommt, verbinden sich eingängige Melodien gekonnt mit irischer Folklore, so dass ein Hauch „Riverdance“ die Bühne streift. Auch in dieser Spielzeit sind in den Hauptrollen die Publikumslieblinge Corinna Ellwanger und Patrick Stanke zu erleben.

    Übrigens: Es trifft auch für Grace zu, was man gemeinhin über ihren Berufsstand sagt: „Auch Piraten segeln unter der Flagge der Liebe!“

  • So 01.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus Sondershausen

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 06.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Bad Langensalza, Kultur- und Kongresszentrum

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 06.01. 19.30 Uhr
    Die Räuber Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Getrieben von Neid und Eifersucht rivalisieren Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Und dessen Besitz. Da Karl der Erstgeborene ist, sieht er sich als rechtmäßiger Alleinerbe. Er führt im fernen Leipzig ein lustiges, lustvolles Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Deshalb nutzt er die Abwesenheit des Bruders und verfasst fingierte Briefe, die alle Welt glauben machen, Karl habe sich von der Familie losgesagt. Der alte Moor fällt auf die Intrige herein. Er enterbt und verstößt den älteren Sohn. Der empörte Karl will Genugtuung und übernimmt die Führung einer Räuberbande. Der Drang nach Gerechtigkeit und Freiheit endet in Gewalt und Mord. Wie viel Freiheit, wie viel „Vater“ braucht der Mensch?

    Übrigens: Warum erwarten wir Theaterbesucher von einem Klassiker wie „Die Räuber“ eigentlich seriöse Unterhaltung? Die Uraufführung 1782 in Mannheim war alles andere als seriös. Ein Zeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum!“

  • Sa 07.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 07.01. 19.30 Uhr
    La Bohème Saalfeld Meininger Hof
    Premiere

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 08.01. 11.00 Uhr
    "Salome" unverschleiert Theater Nordhausen, Foyer
  • So 08.01. 14.30 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    Michael Frayns legendäre Erfolgskomödie ist eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – also ans Theater!
    Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft voller Ernst mit dem Schwersten, das es im Theater geben soll, mit einem heiteren Stück! Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) und – na klar, ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble. Die Mischung ist fatal … Wir erleben die bis in die Nachtstunden ausufernde Generalprobe, bei gedrehter Bühne backstage den Tourneealltag mit dem Stück und wieder mit dem Blick auf die Bühne das Chaos der letzten Vorstellung, den nackten Wahnsinn eben!

    Übrigens: Der Theaterbesuch lohnt sich: Auf weichen Sesseln sitzend flieht der Zuschauer für ein paar Stunden in eine Welt gut funktionierender, anscheinend konstruierter Theatergags. Doch Achtung: Schon Shakespeare wusste: „Die ganze Welt ist Bühne!“

  • Sa 14.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk Sondershausen

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 14.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk No. 14 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit Theaterjugendclub, Junger Zirkus Zappelini und Gäste

  • So 15.01. 18.00 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    Michael Frayns legendäre Erfolgskomödie ist eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – also ans Theater!
    Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft voller Ernst mit dem Schwersten, das es im Theater geben soll, mit einem heiteren Stück! Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) und – na klar, ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble. Die Mischung ist fatal … Wir erleben die bis in die Nachtstunden ausufernde Generalprobe, bei gedrehter Bühne backstage den Tourneealltag mit dem Stück und wieder mit dem Blick auf die Bühne das Chaos der letzten Vorstellung, den nackten Wahnsinn eben!

    Übrigens: Der Theaterbesuch lohnt sich: Auf weichen Sesseln sitzend flieht der Zuschauer für ein paar Stunden in eine Welt gut funktionierender, anscheinend konstruierter Theatergags. Doch Achtung: Schon Shakespeare wusste: „Die ganze Welt ist Bühne!“

  • Fr 20.01. 19.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • So 22.01. 14.30 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 27.01. 19.30 Uhr
    Anatevka Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Wenn ich einmal reich wär’ …“, schlägt Tevje, der Milchmann aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka, Gott vor. Doch Tevje bleibt mittellos. Sein Reichtum besteht in seinem Humor, seinem großen Lebensmut und der Tradition. Sie regelt das Zusammenleben von Alt und Jung, regelt das Zusammenleben der vorwiegend jüdischen Familien im Ort.
    Als sich die drei ältesten seiner fünf Töchter entschließen, nicht der Heiratsvermittlerin zu vertrauen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird Tevjes Witz sehr gefordert! Doch nicht nur die Familie, die ganze Welt ist im Umbruch, und Anatevka wird davon nicht verschont. Ein Pogrom zwingt die jüdischen Familien, ihre Heimat zu verlassen. Und wieder einmal begleitet der Fiedler auf dem Dach mit seinem Spiel den Weg in eine ungewisse Fremde. Humor und Tragik, Abschied und Hoffnung, Broadwaymusik, Klezmer und russische Folklore ebnen „Anatevka“ den Weg in unsere Herzen.

    Übrigens: Nach einer Aufführung des Musicals in Tokio kam ein junger Mann zum Buchautor Joseph Stein, der die Vorstellung ebenfalls gesehen hatte. Er fragte ihn, ob es stimme, dass „Der Fiedler auf dem Dach“ in Amerika auch gefeiert würde. Stein bestätigte den Erfolg. „Komisch“, antwortete der junge Mann, „das Musical ist so japanisch.“

  • Sa 28.01. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Am Beginn von Ernst von Dohnányis geistreicher Variationenfolge steht die Melodie des bekannten Kinderliedes „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Der ungarische Komponist zeigt uns mit viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise Humor, was alles in dieser schlichten Melodie steckt. Dass auch der schillernde Klavierpart alles andere als ein Kinderspiel ist, beweist der 1982 in Ungarn geborene Pianist István Lajkó.
    Ebenfalls mit viel Witz gewürzt ist Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie. Sie mutet an wie eine Sinfonie von Haydn oder Mozart, doch gerade dort, wo die Musik konventionell und unkompliziert erscheint, wartet Beethoven mit Überraschungen auf. Im zweiten Satz soll er außerdem dem Erfinder des Metronoms, Johann Nepomuk Mälzel, ein Denkmal gesetzt haben: Die tickenden Sechzehntel erinnern an ein aktives Metronom.
    Mit Spannung darf das kurze Orchesterstück von Jelena Dabi? erwartet werden. Sie ist Stipendiatin des Sondershäuser Kompositionsstipendiums und komponierte „The Crack“ im Jahr 2015 in der Musikstadt.

    Übrigens: Auch im Englischen ist die Melodie zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt, allerdings mit einem ganz anderen Text, denn hier heißt es: „Twinkle twinkle little star, how I wonder what you are …”.

    Klavier István Lajkó
    Musikalische Leitung Markus Huber
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 29.01. 15.00 Uhr
    La Bohème Saalfeld Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 29.01. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Am Beginn von Ernst von Dohnányis geistreicher Variationenfolge steht die Melodie des bekannten Kinderliedes „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Der ungarische Komponist zeigt uns mit viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise Humor, was alles in dieser schlichten Melodie steckt. Dass auch der schillernde Klavierpart alles andere als ein Kinderspiel ist, beweist der 1982 in Ungarn geborene Pianist István Lajkó.
    Ebenfalls mit viel Witz gewürzt ist Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie. Sie mutet an wie eine Sinfonie von Haydn oder Mozart, doch gerade dort, wo die Musik konventionell und unkompliziert erscheint, wartet Beethoven mit Überraschungen auf. Im zweiten Satz soll er außerdem dem Erfinder des Metronoms, Johann Nepomuk Mälzel, ein Denkmal gesetzt haben: Die tickenden Sechzehntel erinnern an ein aktives Metronom.
    Mit Spannung darf das kurze Orchesterstück von Jelena Dabi? erwartet werden. Sie ist Stipendiatin des Sondershäuser Kompositionsstipendiums und komponierte „The Crack“ im Jahr 2015 in der Musikstadt.

    Übrigens: Auch im Englischen ist die Melodie zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt, allerdings mit einem ganz anderen Text, denn hier heißt es: „Twinkle twinkle little star, how I wonder what you are …”.

    Klavier István Lajkó
    Musikalische Leitung Markus Huber
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mi 01.02. 15.00 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Fr 03.02. 19.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Sa 04.02. 19.30 Uhr
    Sondershäuser Schlossball 2017 Achteckhaus Sondershausen

    Alle zwei Jahre öffnen das Achteckhaus und der Marstall vom Schloss Sondershausen ihre Türen und schmücken sich für das große gesellschaftliche Ereignis der Region – für den Sondershäuser Schlossball. Veranstaltet vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e. V., zieht er seit 2009 Gäste von nah und fern an.
    In fürstlichem Ambiente können Sie sich bis in die frühen Morgenstunden hinein einer rauschenden Ballnacht hingeben und sich dabei in frühere Jahrhunderte zurückversetzen lassen. Denn das Achteckhaus diente schon zu Fürstenzeiten als Festsaal.
    Den Auftakt macht das Loh-Orchester mit schwungvollen Walzerklängen. Im Anschluss lädt eine Band zu Tanzmusik ein, die keine Wünsche offen lässt. Und wer seinen Beinen in dieser besonderen Ballnacht zwischendurch eine erholsame Pause gönnen möchte, wird im dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das die Künstlerinnen und Künstler der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH gestalten, bestens unterhalten.

    Übrigens: Das Achteckhaus hieß früher „Karussell“. Fürst Christian Wilhelm von Schwarzburg-Sondershausen ließ das Gebäude 1709 als höfische Vergnügungsstätte bauen, indem er darin ein Karussell einbauen ließ. Es wurde im Keller durch Pferde angetrieben, oben konnten sich die Gäste auf Holzpferden im Kreise drehen lassen.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 05.02. 18.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 07.02. 19.00 Uhr
  • Fr 10.02. 19.30 Uhr
    ... und drin bist du Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Mit ihrer Namensvetterin, der Kaiserin von Österreich, hat Sissy nur gemein, dass sie gerne Gedichte schreibt. Sie fühlt sich unsicher, fehl am Platz und ist oft traurig. Das trifft auf viele junge Mädchen in ihrem Alter zu, doch Sissy hat Pech: Ein Arzt diagnostiziert ihre Symptome als „Borderline“ und lässt sie in eine psychiatrische Anstalt einweisen.
    Plötzlich ist Sissy offiziell verrückt. Aber ist sie verrückter als ihre Mitpatientin Maria, die sich angezündet hat, oder weniger verrückt als Lisbeth, die sich stolz selbst als Soziopathin bezeichnet? Es haben sich viele schon die Frage gestellt: Bin ich bereits verrückt, wenn ich nicht „normal“ bin? Mit „… und drin bist du“ geht der Theaterjugendclub dieser Frage nach.

    Übrigens: „Psyché“ bedeutet im Altgriechischen „Atem, Hauch“, aber auch „Seele“, „Bewusstsein“ und „Schmetterling“. In der Geschichte von „Amor und Psyche“ ist es der Name einer Königstochter, in die sich der Liebesgott verliebt.

  • Sa 11.02. 19.30 Uhr
    Die Räuber Theater Nordhausen, Großes Haus

    Getrieben von Neid und Eifersucht rivalisieren Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Und dessen Besitz. Da Karl der Erstgeborene ist, sieht er sich als rechtmäßiger Alleinerbe. Er führt im fernen Leipzig ein lustiges, lustvolles Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Deshalb nutzt er die Abwesenheit des Bruders und verfasst fingierte Briefe, die alle Welt glauben machen, Karl habe sich von der Familie losgesagt. Der alte Moor fällt auf die Intrige herein. Er enterbt und verstößt den älteren Sohn. Der empörte Karl will Genugtuung und übernimmt die Führung einer Räuberbande. Der Drang nach Gerechtigkeit und Freiheit endet in Gewalt und Mord. Wie viel Freiheit, wie viel „Vater“ braucht der Mensch?

    Übrigens: Warum erwarten wir Theaterbesucher von einem Klassiker wie „Die Räuber“ eigentlich seriöse Unterhaltung? Die Uraufführung 1782 in Mannheim war alles andere als seriös. Ein Zeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum!“

  • So 12.02. 14.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Mi 15.02. 20.00 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Mit den „Loh-Konzerten“ trat das Loh-Orchester Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal öffentlich auf. In ihren Anfängen wurden sie im Freien gegeben, Spielort war das „Loh“, der heutige „Loh-Platz“ am Haus der Kunst. Seit 1962 sind die Loh- Konzerte im prachtvollen Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses zu erleben. Das vielseitige Programm reicht von leichterer unterhaltender Musik bis hin zu größerer Chormusik. Bisher fanden sie in den Sommermonaten statt. Um Sie über das Jahr verteilt in den Genuss der Loh-Konzerte kommen zu lassen, spielt das Loh-Orchester sie nun erstmals im Zeitraum von November bis Mai. Ein Schwerpunkt der Reihe sind daher fortan auch auf die Jahreszeiten bezogene Programme.

    Gustav Mahler, Totenfeier. Sinfonische Dichtung
    Samuel Barber, Agnus Dei
    Gabriel Fauré, Requiem op. 48

    Sopran Zinzi Frohwein, Bariton Thomas Kohl
    Opernchor des Theaters Nordhausen
    Musikalische Leitung Daniel Klajner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 17.02. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Sa 18.02. 18.00 Uhr
    Singt mit! Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie singen gerne und haben vielleicht auch schon ein wenig Chorerfahrung? Sie wollten schon immer mal gemeinsam mit dem Opernchor des Theaters Nordhausen und dem Loh-Orchester auftreten? Dann haben wir in dieser Spielzeit genau das Richtige für Sie: Wir laden alle interessierten (Laien-)Sänger herzlich ein, mit uns ein Konzert zu geben! Ausgesucht haben wir unter anderem einige der schönsten Chöre aus der Welt der Oper und Operette.
    Dazu treffen wir uns mit Ihnen an einigen Abenden, um mit unserem Chordirektor Markus Popp im Vorfeld in Stimmgruppen zu proben. Den Tag des Konzertes nutzen wir für eine gemeinsame Chorprobe und eine anschließende Generalprobe mit allen Mitwirkenden, die musikalisch zusammenführen und auf das Konzert vorbereiten wird.
    Und damit Sie an diesem Tag gut bei Kräften bleiben, bietet Ihnen das Theaterrestaurant „Da Capo“ stärkende Zwischenmahlzeiten.
    Zur kostenlosen Teilnahme können Sie sich an der Theaterkasse oder auf unserer Internetseite anmelden. Dort stellen wir Ihnen auch schon vor der ersten Probe das Notenmaterial zur Verfügung. Als besondere Erinnerung an das Konzert halten wir für jeden einen CD -Mitschnitt bereit.

    Und das möchten wir – unter anderem – gemeinsam zur Aufführung bringen:

    Giuseppe Verdi, „Traviata“(„Libiamo“ – „Trinklied“)
    Giuseppe Verdi, „Nabucco“ („Va pensiero“ – „Freiheitschor“)
    Emmerich Kálmán, „Gräfin Mariza“ („Lustige Zigeunerweisen“)
    Johann Strauß, „Die Fledermaus“ („Im Feuerstrom der Reben“)
    Irving Berlin, „Annie Get Your Gun“ („There’s No Business Like Show Business“)

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Mitwirkende Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen und Sie!

  • So 19.02. 18.00 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Mi 22.02. 15.00 Uhr
    Der nackte Wahnsinn Theater Nordhausen, Großes Haus

    Michael Frayns legendäre Erfolgskomödie ist eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als Lebensform – also ans Theater!
    Eine sechsköpfige Theatertruppe kämpft voller Ernst mit dem Schwersten, das es im Theater geben soll, mit einem heiteren Stück! Hauptfeinde der Schauspieler sind: acht Türen (im Dauereinsatz), vier Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein genervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker und Weiberheld) und – na klar, ein halbes Dutzend Liebesaffären im Ensemble. Die Mischung ist fatal … Wir erleben die bis in die Nachtstunden ausufernde Generalprobe, bei gedrehter Bühne backstage den Tourneealltag mit dem Stück und wieder mit dem Blick auf die Bühne das Chaos der letzten Vorstellung, den nackten Wahnsinn eben!

    Übrigens: Der Theaterbesuch lohnt sich: Auf weichen Sesseln sitzend flieht der Zuschauer für ein paar Stunden in eine Welt gut funktionierender, anscheinend konstruierter Theatergags. Doch Achtung: Schon Shakespeare wusste: „Die ganze Welt ist Bühne!“

  • Fr 24.02. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • So 26.02. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Georg Friedrich Händel, Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 („Wassermusik“)
    Christoph Ehrenfellner, Schubert-Paraphrasen auf „Erlkönig“, „Der Tod und das Mädchen“, „Der Musensohn“ für Violine und Streichorchester
    Christoph Ehrenfellner, La Ballade op. 24 (2. Streichquartett in einer Fassung für Streichorchester)
    Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie C-Dur KV 425 („Linzer“)

    Musikalische Leitung und Solovioline Christoph Ehrenfellner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 26.02. 19.30 Uhr
    FeinKOST mit Uwe Steimle Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mo 27.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Fasching ist ein Spaß für die ganze Familie! Daher spielen wir nicht nur ein buntes und mit viel Humor gespicktes Programm für alle jungen und jung gebliebenen Menschen, sondern laden schon vor dem Konzert – das um 18.18 Uhr beginnt – zu einem Kinderschminken ein. Und auch die eine oder andere Überraschung wartet auf die jungen Gäste. Natürlich ist es erlaubt, sich nach Herzenslust zu verkleiden!

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 28.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Fasching ist ein Spaß für die ganze Familie! Daher spielen wir nicht nur ein buntes und mit viel Humor gespicktes Programm für alle jungen und jung gebliebenen Menschen, sondern laden schon vor dem Konzert – das um 18.18 Uhr beginnt – zu einem Kinderschminken ein. Und auch die eine oder andere Überraschung wartet auf die jungen Gäste. Natürlich ist es erlaubt, sich nach Herzenslust zu verkleiden!

    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 04.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Ein wahres percussionistisches Feuerwerk entfaltet das Konzert von Ferran Cruixent. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist schrieb ein derart effektvolles Stück, dass es sich seit seiner Uraufführung am 5. Mai 2011 im spanischen Gijon wie ein Lauffeuer durch die Konzertsäle verbreitet. Der Schlagzeuger des Loh-Orchesters Stefan Landes wird in diesem außergewöhnlichen Solokonzert zeigen, dass den Raffinessen und Klängen seines Instrumentariums keine Grenzen gesetzt sind.
    Georg Friedrich Händels festliche „Feuerwerksmusik“ entstand als Auftragswerk von König Georg II. von England und sollte 1749 das gigantische Feuerwerk bei den Londoner Feierlichkeiten anlässlich des Aachener Friedens begleiten. Als diese aber durch heftige Unwetter ins Wasser zu fallen drohten, hielt einzig Händels Musik den Widrigkeiten stand und wurde ohne pyrotechnische Begleitung aufgeführt.
    Mit Feuereifer schrieb Max Bruch seine schwelgerische 1. Sinfonie, und das an einem besonderen Ort: in Sondershausen. Dort war er 1867–1870 Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, dem späteren Loh-Orchester, und hatte neben seinen Verpflichtungen als Dirigent auch Zeit zu komponieren. Er widmete die 1. Sinfonie Johannes Brahms, die Sondershäuser Hofkapelle brachte sie am 26. Juli 1868 in Sondershausen zur Uraufführung.

    Übrigens: Schlagzeuger lieben es, Rekorde aufzustellen. Im Jahr 2006 zum Beispiel trommelte der Drummer der US -amerikanischen Band „Dog Eat Dog“ 84 Stunden am Stück. Nur alle vier Stunden durfte er 15 Minuten Pause machen!

    Schlagzeug Stefan Landes
    Musikalische Leitung Peter Kuhn
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 04.03. 19.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • So 05.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Ein wahres percussionistisches Feuerwerk entfaltet das Konzert von Ferran Cruixent. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist schrieb ein derart effektvolles Stück, dass es sich seit seiner Uraufführung am 5. Mai 2011 im spanischen Gijon wie ein Lauffeuer durch die Konzertsäle verbreitet. Der Schlagzeuger des Loh-Orchesters Stefan Landes wird in diesem außergewöhnlichen Solokonzert zeigen, dass den Raffinessen und Klängen seines Instrumentariums keine Grenzen gesetzt sind.
    Georg Friedrich Händels festliche „Feuerwerksmusik“ entstand als Auftragswerk von König Georg II. von England und sollte 1749 das gigantische Feuerwerk bei den Londoner Feierlichkeiten anlässlich des Aachener Friedens begleiten. Als diese aber durch heftige Unwetter ins Wasser zu fallen drohten, hielt einzig Händels Musik den Widrigkeiten stand und wurde ohne pyrotechnische Begleitung aufgeführt.
    Mit Feuereifer schrieb Max Bruch seine schwelgerische 1. Sinfonie, und das an einem besonderen Ort: in Sondershausen. Dort war er 1867–1870 Hofkapellmeister der fürstlichen Hofkapelle, dem späteren Loh-Orchester, und hatte neben seinen Verpflichtungen als Dirigent auch Zeit zu komponieren. Er widmete die 1. Sinfonie Johannes Brahms, die Sondershäuser Hofkapelle brachte sie am 26. Juli 1868 in Sondershausen zur Uraufführung.

    Übrigens: Schlagzeuger lieben es, Rekorde aufzustellen. Im Jahr 2006 zum Beispiel trommelte der Drummer der US -amerikanischen Band „Dog Eat Dog“ 84 Stunden am Stück. Nur alle vier Stunden durfte er 15 Minuten Pause machen!

    Schlagzeug Stefan Landes
    Musikalische Leitung Peter Kuhn
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 07.03. 15.00 Uhr
    La Bohème Saalfeld Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Di 07.03. 18.00 Uhr
    3. After-Work-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 08.03. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 08.03. 18.00 Uhr
    Luisa Fernanda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Temperamentvolle Rhythmen, gefühlvolle Romanzen, innige Duette, beeindruckende Wortgefechte und schmeichelnde Tänze führen uns ins Madrid des Jahres 1868. Der reiche Gutsbesitzer Vidal Hernando ist ein Liberaler, der Kavallerieoberst Javier Moreno steht auf Seiten der schwächelnden Monarchin Isabella II. Beide werben um die schöne Luisa. Doch während die sich eindeutig für Oberst Javier entscheidet, zögert dieser – es gibt eine einflussreiche Rivalin! Trotzig verlobt sich Luisa mit dem Gutsbesitzer. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung zu bitten …
    Große Gefühle werden in dieser spanischen Form der Operette ausgelebt, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Blüte erlebte und deren prominenteste Vertreterin „Luisa Fernanda“ ist.

    Übrigens (Achtung, „Werbeblock“!): Die Rolle des traurigen Liebhabers Vidal Hernando war eine der ersten Partien, mit denen Plácido Domingo seinen Fachwechsel zum Bariton vollzog. Der überragende Erfolg am Teatro Real Madrid wurde vom Klassik-Label Naxos auf DVD (mit deutschen Untertiteln) verewigt.

    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Inszenierung Alfonso Romero Mora
    Bühne Ricardo Sánchez Cuerda
    Kostüme Gabriela Salavieri

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Ballett TN LOS !, Loh-Orchester Sondershausen

  • Fr 10.03. 19.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Sa 11.03. 19.30 Uhr
    Die Verwandlung Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Mit diesem Satz beginnt Franz Kafkas unübertroffene Schilderung eines Albtraums, die zugleich auch ein Fall literarischer Hochkomik ist. Der Composer in Residence Christoph Ehrenfellner wird mit diesem Kammerspiel für ein junges Publikum seine erste Komposition speziell für das Theater Nordhausen vorstellen. Es sind die vieldeutigen Leerstellen in Kafkas Text, die für die Musik einen großen Entfaltungsraum bieten. Zusammen mit dem szenischen Geschehen werden die Klänge die Abstufungen zwischen Grauen und Komik intensivieren und das zeitlose Werk für uns heute erlebbar machen.

    Übrigens: Von Max Brod forderte Kafka in seinem Testament, alle Briefe, Manuskripte und unvollendeten Romane zu vernichten. Zum Glück für die deutschsprachige Literatur hat sich der Freund nicht daran gehalten.

  • So 12.03. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Für diese etwa einstündigen Konzerte am Sonntagvormittag lädt das Loh-Orchester in den Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses und damit in fürstliches Ambiente ein. Hier bringt es kleiner besetzte barocke und (früh-)klassische Musik zum Klingen, die den Schwerpunkt dieser beliebten Konzertreihe bildet.

    Georg Friedrich Händel, Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 („Wassermusik“)
    Christoph Ehrenfellner, Schubert-Paraphrasen auf „Erlkönig“, „Der Tod und das Mädchen“, „Der Musensohn“ für Violine und Streichorchester
    Christoph Ehrenfellner, La Ballade op. 24 (2. Streichquartett in einer Fassung für Streichorchester)
    Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie C-Dur KV 425 („Linzer“)

    Musikalische Leitung und Solovioline Christoph Ehrenfellner
    Loh-Orchester Sondershausen

  • So 12.03. 14.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Mi 15.03. 15.00 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Fr 17.03. 19.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Fr 17.03. 19.30 Uhr
    La Bohème Saalfeld Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 18.03. 19.30 Uhr
    La Bohème Saalfeld Meininger Hof

    Weihnachten, Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und der Philosoph Colline zelebrieren in ihrer ärmlichen Dachmansarde den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Die Vierer-WG, die sich von ihren finanzkräftigen, bürgerlichen Familien abgewandt hat, tut so, als würde sie zur Bohème gehören. Man feiert die Feste, wie sie fallen. Heute ist Geld da, weil Schaunard einen Auftraggeber erfolgreich übers Ohr gehauen hat, die Miete wird gespart, indem man den Hauswirt wegen angeblicher Unmoral erpresst, und der begüterte Galan von Marcellos Liebe Musetta taugt allemal als unfreiwilliger Sponsor für ein Weihnachtsmahl.
    Nur die Liebe scheitert in der Bohème: Rodolfo und die Näherin Mimì verbindet Liebe auf den ersten Blick. Da ihnen aber das Geld fehlt, Mimìs tödliche Krankheit zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Nur um zu sterben, kehrt sie später noch einmal zu den Freunden zurück …

    Übrigens: Giacomo Puccini, der die Liebe zum Mädchen mit dem „eiskalten Händchen“ in herzergreifende Musik setzte, die allein schon den Theaterbesuch lohnt, riskierte einige Jahre nach der Aufführung wegen der Affäre mit einer schönen Näherin seine Karriere. Nur weil sein Verleger und seine langjährige Lebensgefährtin (die damals noch mit einem anderen verheiratet war) die Näherin als Edelkurtisane unmöglich machten, trennte er sich von seiner heimlichen Liebe …

    Musikalische Leitung Johannes Pell
    Inszenierung Anette Leistenschneider
    Bühne Wolfgang Kurima Rauschning
    Kostüme Elisabeth Stolze-Bley

    Mit Solisten des Musiktheaterensembles, Opernchor, Loh-Orchester Sondershausen

  • So 19.03. 18.00 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Di 21.03. 19.00 Uhr
    "Dracula" Blutprobe Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Mi 22.03. 20.00 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Mit den „Loh-Konzerten“ trat das Loh-Orchester Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal öffentlich auf. In ihren Anfängen wurden sie im Freien gegeben, Spielort war das „Loh“, der heutige „Loh-Platz“ am Haus der Kunst. Seit 1962 sind die Loh- Konzerte im prachtvollen Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses zu erleben. Das vielseitige Programm reicht von leichterer unterhaltender Musik bis hin zu größerer Chormusik. Bisher fanden sie in den Sommermonaten statt. Um Sie über das Jahr verteilt in den Genuss der Loh-Konzerte kommen zu lassen, spielt das Loh-Orchester sie nun erstmals im Zeitraum von November bis Mai. Ein Schwerpunkt der Reihe sind daher fortan auch auf die Jahreszeiten bezogene Programme.

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Meisterkurses
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 25.03. 18.00 Uhr
    Blutschwestern Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Fünf Schwestern leben abgeschieden von der Außenwelt mit ihrer herrischen Mutter in einem Haus. Für Überschwang und Lebensfreude ist kein Raum. Allein die Fassade einer anständigen Familie ist der Mutter wichtig. Doch die Sehnsucht nach Liebe und Tanz wird immer größer.
    „Tragödie in spanischen Dörfern“ nannte Lorca sein Kammerspiel. Hoffnung, Liebe, Verrat, Eifersucht und Sehnsucht steigern sich wirbelnd in die Katastrophe. Die Körper der Tanzenden erzählen von großen Gefühlen. Ihre Choreographien schöpfen die Mitglieder des Theaterjugendclubs dabei aus sich selbst.
    Übrigens: Federico del Sagrado Corazón de Jesús García Lorca ist der volle Name des Schriftstellers. Weil sein Vatersname García in Spanien sehr häufig ist, nannte er sich mit dem Familiennamen seiner Mutter vorwiegend Lorca.

  • Sa 25.03. 19.30 Uhr
    Salome Theater Nordhausen, Großes Haus

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Fr 31.03. 19.30 Uhr
    Dracula Theater Nordhausen, Großes Haus
    Premiere

    Jonathan Harker, ein junger englischer Rechtsanwalt, hat tatsächlich freiwillig Graf Dracula in seinem weit abgelegenen transsilvanischen Schloss aufgesucht. Harker irrte, als er annimmt mit dem blutsaugenden Monster ungestraft Geschäfte abwickeln zu können. Schon am ersten Abend nimmt eine beispiellose Horrorgeschichte ihren Lauf: Dracula erblickt das Bild von Harkers Verlobter in London und kennt ab jetzt kein anderes Ziel, als Mina für sich zu gewinnen! Selbst der anerkannte Vampirjäger Van Helsing ist gegen Dracula machtlos. Mit tödlicher Verführungskunst und übernatürlichen Kräften zieht er eine blutige Spur durch das Europa der spätviktorianischen Epoche.

    Frank Wildhorn, der schon „Jekyll & Hyde“ mit Gruselgarantie versah, komponierte Pop-Musik und mitreißende Rock-Nummern, um den bluttriefenden Briefroman Bram Stokers als Musical auf die Bühne zu holen. Selbst anrührende romantische Balladen erzählen die Geschichte Draculas, der nur zu morden aufhören kann, wenn er ein liebendes Herz findet, das bereit ist, auf die Liebe zu verzichten und Dracula nach 400 mörderischen Jahren durch den Tod von seinem Schicksal zu erlösen.

    Übrigens: Bram Stoker hatte es mit seinem Roman darauf angelegt, einen gruseligen Superlativ zu schaffen. In seinem Roman heißt es: „An keinem anderen Ort ist es gefährlicher zu bluten als hier!“

  • Sa 01.04. 19.30 Uhr
    Dracula Theater Nordhausen, Großes Haus

    Jonathan Harker, ein junger englischer Rechtsanwalt, hat tatsächlich freiwillig Graf Dracula in seinem weit abgelegenen transsilvanischen Schloss aufgesucht. Harker irrte, als er annimmt mit dem blutsaugenden Monster ungestraft Geschäfte abwickeln zu können. Schon am ersten Abend nimmt eine beispiellose Horrorgeschichte ihren Lauf: Dracula erblickt das Bild von Harkers Verlobter in London und kennt ab jetzt kein anderes Ziel, als Mina für sich zu gewinnen! Selbst der anerkannte Vampirjäger Van Helsing ist gegen Dracula machtlos. Mit tödlicher Verführungskunst und übernatürlichen Kräften zieht er eine blutige Spur durch das Europa der spätviktorianischen Epoche.

    Frank Wildhorn, der schon „Jekyll & Hyde“ mit Gruselgarantie versah, komponierte Pop-Musik und mitreißende Rock-Nummern, um den bluttriefenden Briefroman Bram Stokers als Musical auf die Bühne zu holen. Selbst anrührende romantische Balladen erzählen die Geschichte Draculas, der nur zu morden aufhören kann, wenn er ein liebendes Herz findet, das bereit ist, auf die Liebe zu verzichten und Dracula nach 400 mörderischen Jahren durch den Tod von seinem Schicksal zu erlösen.

    Übrigens: Bram Stoker hatte es mit seinem Roman darauf angelegt, einen gruseligen Superlativ zu schaffen. In seinem Roman heißt es: „An keinem anderen Ort ist es gefährlicher zu bluten als hier!“

  • So 02.04. 14.30 Uhr
    Die Seele erzählt nicht, sie tanzt Theater Nordhausen, Großes Haus

    Begegnen sich ein Italiener und ein Katalane in Nordhausen – nein, kein Witz! Die beiden Choreographen, von denen der eine deutsche Barockmusik und deutsche zeitgenössische elektronische Musik zusammenführt und der andere von Musik eines isländischen Zeitgenossen inspiriert wird, begegnen sich zu ihrer ersten Zusammenarbeit bei uns in Nordhausen! Ivan Alboresi und Pedro Lozano haben ein gemeinsames Ziel: Ihre neuen Choreographien, die sie für das Ballett TN LOS ! kreieren, werden allein durch die vom Tanz hervorgerufene Imagination unterhalten.
    Ivan Alboresis Musikauswahl mit ihrem 350 Jahre umspannenden Bogen lenkt die Konzentration bewusst auf nur allzu Bekanntes: den menschlichen Körper. Doch seine Bewegung, der aus der Musik erwachsende, sich selbst genügende Tanz, lässt uns den Körper in neuer Faszination entdecken.
    Pedro Lozano spielt mit Bewegungen, die nicht zweifelsfrei zu deuten sind, den Emotionen der Zuschauer aber eine Richtung geben. Sein Ballett verzichtet auf eine Handlung, um stattdessen auf den Zauber des vermittelten Gefühls zu setzen.

    Übrigens: Kennen Sie den? Bei seiner allerersten Begegnung mit Spitzentanz wollte ein kleiner Junge wissen: „Mama, hätten sie denn nicht einfach größere Tänzerinnen nehmen können?“

  • Mi 05.04. 15.00 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Fr 07.04. 19.30 Uhr
    Dracula Theater Nordhausen, Großes Haus

    Jonathan Harker, ein junger englischer Rechtsanwalt, hat tatsächlich freiwillig Graf Dracula in seinem weit abgelegenen transsilvanischen Schloss aufgesucht. Harker irrte, als er annimmt mit dem blutsaugenden Monster ungestraft Geschäfte abwickeln zu können. Schon am ersten Abend nimmt eine beispiellose Horrorgeschichte ihren Lauf: Dracula erblickt das Bild von Harkers Verlobter in London und kennt ab jetzt kein anderes Ziel, als Mina für sich zu gewinnen! Selbst der anerkannte Vampirjäger Van Helsing ist gegen Dracula machtlos. Mit tödlicher Verführungskunst und übernatürlichen Kräften zieht er eine blutige Spur durch das Europa der spätviktorianischen Epoche.

    Frank Wildhorn, der schon „Jekyll & Hyde“ mit Gruselgarantie versah, komponierte Pop-Musik und mitreißende Rock-Nummern, um den bluttriefenden Briefroman Bram Stokers als Musical auf die Bühne zu holen. Selbst anrührende romantische Balladen erzählen die Geschichte Draculas, der nur zu morden aufhören kann, wenn er ein liebendes Herz findet, das bereit ist, auf die Liebe zu verzichten und Dracula nach 400 mörderischen Jahren durch den Tod von seinem Schicksal zu erlösen.

    Übrigens: Bram Stoker hatte es mit seinem Roman darauf angelegt, einen gruseligen Superlativ zu schaffen. In seinem Roman heißt es: „An keinem anderen Ort ist es gefährlicher zu bluten als hier!“

  • Sa 08.04. 17.00 Uhr
    Der Sturm Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    Premiere

    Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, ist mit seiner Tochter Miranda vor Jahren – auf der Flucht vor seinem Bruder – auf einer Insel gestrandet. Dort herrscht er nun über Geister und den wilden Caliban. Was passiert, wenn Prospero, der des Zauberns kundig ist, auf Rache sinnt, erzählt Shakespeares spätes Stück „Der Sturm“. Die märchenhafte Handlung folgt keinen bekannten Überlieferungen, sondern wurde komplett von Shakespeare erdacht. Das berühmte Zitat „Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt“ entstammt diesem Stück. Es ist ein poetischer Hinweis darauf, dass „Der Sturm“, in dem es keine Toten, wohl aber eine Hochzeit gibt, zu den Romanzen gezählt wird. Vor sieben Jahren wurde das Seniorentheater „Die Silberdisteln“ mit einem Stück von Shakespeare aus der Taufe gehoben. Seitdem wuchs das Ensemble lebenserfahrener Laienschauspieler zahlenmäßig wie künstlerisch an Stücken anderer Autoren. Der neue Shakespeare bietet den „Silberdisteln“ sowohl Poesie als auch Action. Übrigens: Einige Interpretationen von „Der Sturm“ gehen davon aus, dass sich Shakespeare in der Figur des Prospero selbst dargestellt hat. Andererseits wird in der Literaturwissenschaft aber auch immer einmal wieder bezweifelt, dass es den Autor Shakespeare überhaupt gegeben hat …

  • Sa 08.04. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Sergej Prokofjew, bekannt vor allem durch seine musikalische Geschichte „Peter und der Wolf“ oder das Ballett „Romeo und Julia“, hat als hervorragender Pianist auch fünf Klavierkonzerte hinterlassen. Das ausdrucksstarke zweite ist explosiv, voller Elan und eines der virtuosesten überhaupt. Der junge Komponist suchte nach neuen Klängen und bewegt sich doch zugleich in vertrauten Bahnen der Tradition. Bei uns zu Gast ist die aus Weißrussland stammende Pianistin Tatiana Liakhova, die bereits 2011 mit George Gershwins „Rhapsody in Blue“ im Konzert mit dem Loh-Orchester begeisterte.
    Prokofjews älterem Landsmann Wassili Kalinnikow flossen in seiner 1. Sinfonie eingängige Melodien von berückender Schönheit aus der Feder. Leider starb der unter anderem von Tschaikowsky geförderte Komponist viel zu früh kurz vor seinem 35. Geburtstag.
    Den Einflüssen russischer Musik öffnete sich in jungen Jahren Jean Sibelius. Das kurze, enorm stimmungsvolle Orchesterstück „Valse triste“ trug seinen Namen in die Welt. Sibelius schrieb es ebenso wie die „Szene mit Kranichen“ 1903 als Teil seiner Schauspielmusik zu Arvid Järnefelts Drama „Kuolema“.
    Übrigens: Da Kalinnikow an schwerer Tuberkulose erkrankte, zog er auf die warme Krim und lebte dort die letzten Jahre bis zu seinem Tod. Kein Geringerer als Sergej Rachmaninow unterstützte ihn finanziell und fand einen Verleger für seine Werke.

    Klavier Tatiana Liakhova
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Sa 08.04. 19.30 Uhr
    Eine heikle Sache, die Seele Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Hauptperson der Komödie ist zu deren Beginn bereits tot! Der lebensfrohe Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in der Tasche hat, verweigert Charon, der Fährmann, seiner Seele die Überfahrt in die Unterwelt: „Hier gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zahlen!“ Nikodims Ehefrau Pavlina zeigt mehr Mitgefühl. Sie organisiert, was einer Seele der Tradition nach die ewige Ruhe bringt: Eine professionelle Klagefrau hält die Totenwache, und zusätzlich werden Nikodims Arbeitskollegen eingeladen. Die sollen den Aufgebahrten behüten, während Pavlina sich um die Kinder kümmert. In Pavlinas Abwesenheit gerät die Trauerfeier allerdings mehr und mehr zu einer feuchtfröhlichen Orgie. Mit Balkan-Sound im Ohr (live auf der Bühne!) und Hochprozentigem im Blut lässt sich trefflich über Sinn und Unsinn des Daseins philosophieren, bis, in der Morgendämmerung, die Grenze zwischen Leben und Tod zusehends verwischt …

    Übrigens: An dieser Komödie hätte selbst Heiner Müller, der Philosoph unter den Dramatikern, seine Freude gehabt. Eine seiner Weisheiten: „Alle geglückten Beerdigungen sollten misslingen.“

  • Sa 08.04. 19.30 Uhr
    Salome Saalfeld Meininger Hof
    Premiere

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • So 09.04. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sergej Prokofjew, bekannt vor allem durch seine musikalische Geschichte „Peter und der Wolf“ oder das Ballett „Romeo und Julia“, hat als hervorragender Pianist auch fünf Klavierkonzerte hinterlassen. Das ausdrucksstarke zweite ist explosiv, voller Elan und eines der virtuosesten überhaupt. Der junge Komponist suchte nach neuen Klängen und bewegt sich doch zugleich in vertrauten Bahnen der Tradition. Bei uns zu Gast ist die aus Weißrussland stammende Pianistin Tatiana Liakhova, die bereits 2011 mit George Gershwins „Rhapsody in Blue“ im Konzert mit dem Loh-Orchester begeisterte.
    Prokofjews älterem Landsmann Wassili Kalinnikow flossen in seiner 1. Sinfonie eingängige Melodien von berückender Schönheit aus der Feder. Leider starb der unter anderem von Tschaikowsky geförderte Komponist viel zu früh kurz vor seinem 35. Geburtstag.
    Den Einflüssen russischer Musik öffnete sich in jungen Jahren Jean Sibelius. Das kurze, enorm stimmungsvolle Orchesterstück „Valse triste“ trug seinen Namen in die Welt. Sibelius schrieb es ebenso wie die „Szene mit Kranichen“ 1903 als Teil seiner Schauspielmusik zu Arvid Järnefelts Drama „Kuolema“.
    Übrigens: Da Kalinnikow an schwerer Tuberkulose erkrankte, zog er auf die warme Krim und lebte dort die letzten Jahre bis zu seinem Tod. Kein Geringerer als Sergej Rachmaninow unterstützte ihn finanziell und fand einen Verleger für seine Werke.

    Klavier Tatiana Liakhova
    Musikalische Leitung Michael Helmrath
    Loh-Orchester Sondershausen

  • Mo 10.04. 09.00 Uhr
    Frühlingsrollen Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Vom 10. bis 12. April 2017 zeigen wir als Kindertheaterfestival im Theater unterm Dach Kleinode für die Kleinen. Die Osterferien machen wir bunt, denn wir laden bemerkenswerte Inszenierungen des Kindertheaters nach Nordhausen ein.

  • Di 11.04. 09.00 Uhr
    Frühlingsrollen Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Vom 10. bis 12. April 2017 zeigen wir als Kindertheaterfestival im Theater unterm Dach Kleinode für die Kleinen. Die Osterferien machen wir bunt, denn wir laden bemerkenswerte Inszenierungen des Kindertheaters nach Nordhausen ein.

  • Di 11.04. 15.00 Uhr
    Salome Saalfeld Meininger Hof

    Diese Geschichte ereignete sich, als wir begannen, „unsere Zeit“ zu zählen.
    Alle Männer am Hof des Herodes könnte die verwöhnte Prinzessin Salome haben – Juden, Ägypter, Römer, selbst ihr Stiefvater Herodes, alle schauten ihr nach. Ausgerechnet aber der von Herodes gefangen gehaltene Jochanaan – wie der biblische Johannes der Täufer in der Oper heißt – ist für Salome von Reiz. Auf ihren leidenschaftlichen Verführungsversuch reagiert der Prophet, indem er Salome verflucht. Doch sie setzt durch, was sie will. Deshalb gewährt sie ihrem lüsternen Stiefvater den erotischsten Tanz, der je getanzt wurde. Dafür muss er ihr – wie er es vor einflussreichen Zeugen verspricht – ihren innigsten Wunsch erfüllen. Salome fordert nach dem Tanz den Kopf des Jochanaan in einer silbernen Schüssel. Herodes muss notgedrungen zu seinem Wort stehen und lässt dem Gefangenen den Kopf abschlagen. Salomes Wunsch, die Lippen des Gottgesandten zu küssen, geht so in Erfüllung. Sie gibt ihr Leben dafür, denn Herodes lässt aus Angst, für den Prophetenmord belangt zu werden, sofort auch die töten, die diesen Mord verlangt hat.

    Übrigens: Die Kritik des deutschen Kaisers an seiner „Salome“ ließ Strauss nicht gelten. Wilhelm II.: „So soll der Strauß nicht komponieren. Damit schadet er sich!“ Als man Strauss die Worte überbrachte, äußerte er lakonisch: „Von diesem Schaden hab ich mir mein Haus in Garmisch gebaut.“

  • Mi 12.04. 09.00 Uhr
    Frühlingsrollen Theater Nordhausen, Theater unterm Dach